Leuchtturmprojekt „Virtuelle Kommune Verbandsgemeinde Mendig“

Presse-Erklärung

 


Die Informationstechnologie hat in den letzten 10 Jahren nahezu alle Verwaltungsbereiche durchdrungen. Kommunale Aufgaben werden fast ausnahmslos automationsgestützt über Fachverfahren oder über IT-gestützte Textverarbeitungssysteme erledigt. Sicherheit in der Informationstechnologie spielt damit eine zentrale Rolle.

Auch die IT-Staatssekretäre der Länder beschäftigen sich im IT-Planungsrat mit IT-Sicherheit. Derzeit wird von der Kooperationsgruppe „Informationssicherheit“ des IT-Planungsrates eine Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung erarbeitet. „IT-Sicherheit ist notwendig und wir begrüßen die normierenden Bemühungen der IT-Staatssekretäre der Länder ausdrücklich“, so stellte Frau Staatssekretärin Heike Raab aus dem Mainzer Innenministerium fest. Mit der Schaffung einer Leitlinie auf der Ebene des IT-Planungsbeirates sollen einheitliche Mindeststandards für die Kommunikation zwischen den Verwaltungen gemeinsam erarbeitet und verbindlich in einer Leitlinie beschlossen werden.


Die vorgegebenen Sicherheitsstandards basieren überwiegend auf dem Grundschutzhand-buch des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI). Der Verweis auf den BSI-Grundschutz ist auch im Entwurf der Leitlinie für die Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung des IT-Planungsrates ein zentrales Element. 

Herr Bürgermeister Jörg Lempertz stellte das Projekt „Virtuelle Kommune VG Mendig“ vor. Im Kern basiert das Projekt auf der Idee, dass eine Verbandsgemeinde nicht selbst hohe Investitionskosten zur Umsetzung des BSI-Grundschutzes tätigt, sondern sich der großen Rechenzentren im Lande bedient, die hier bereits eine Vorreiterrolle eingenommen haben.

„Effizient, sicher und kostengünstig eine virtuelle Kommune aufzubauen, ist unsere Zielsetzung. Daraus hat sich die Idee entwickelt, in einer leistungsstarken Kooperation diese Herausforderung zu meistern. Derzeit werden in der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig 22 Fachverfahren, die personenbezogene Daten be- und verarbeiten betrieben“, so berichtete Bürgermeister Lempertz.  „Im Fokus unserer gemeinsamen Bemühungen mit dem Rechenzentrum der Stadt Koblenz stand die Verlagerung unserer gesamten IT-Infrastruktur.  Die komplette Aufgabenverlagerung war in dieser Form beispiellos“. Dies sah auch das Innenministerium Rheinland-Pfalz so und unterstützte das Projekt mit Mitteln aus dem kommunalen Finanzausgleich.

„Nur in den großen Städten sind heute bereits die Sicherheitsstandards umgesetzt, die der Gesetzgeber fordert“; so der Verbandsvorsteher des ZIDKOR, Herr Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. 

Der Büroleiter der Verbandsgemeinde Mendig, Herr Peter Moskopp, und der Leiter des kommunalen Gebietsrechenzentrums Koblenz (KGRZ), Herr Hartmut Bürgstein, berichteten von dem Projektverlauf.  Alle 10 Server, sowie 64 Arbeitsplätze sind virtualisiert worden. Vorort in der Verbandsgemeinde Mendig befinden sich keine personenbezogenen Daten mehr.  Die IT-Mitarbeiter administrieren die Systeme jedoch weiterhin selbst. Damit bleibt die Verbandsgemeinde Herr der eigenen Infrastruktur, hat aber in sicherheitstechnischer Hinsicht durch die Verlagerung der Datenhaltung die Sicherheitsfragen auf das Rechenzentrum der Stadt Koblenz übertragen. Von dieser Verlagerung profitieren beide Einrichtungen. Mendig braucht die Kosten für die notwendige IT-Sicherheit nicht selbst zu tragen. Koblenz erhält einen Deckungsbeitrag zu den bereits getätigten Investitionen. Ein guter Beitrag funktionierender kommunaler Zusammenarbeit.

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