Spatenstich L120

 
Spatenstich für 1,5 Millionen Straßenbauprojekt
Optimale Trassenführung entlang des Flugplatzes Mendig durch den Neubau der Nord-Südachse

Mendig. Für das Konversions- und Entwicklungsgebiet Flugplatz Mendig ist heute ein wichtiger Tag.  Die Anbindung  des Flugplatzareal wird mit dem Neubau der Nord-Südachse  optimiert. Das ist für den Flugplatz Mendig ein entscheidender Moment. Die  Bedeutung wird noch mal unterstrichen durch die Anwesenheit der Vertreter des Landesministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, der Verbandsgemeinde Mendig sowie des Zweckverbands Konversion Flugplatz Mendig (ZKFM). Sie alle waren Zeuge zu dem Ereignis des Neubauvorhabens der Nord-Südachse entlang des Flugplatzes im südlichen Teil durch den symbolischen Spatenstich, der heute Vormittag vor Ort  vollzogen wurde.
„Ein großer Tag für Mendig, ein großer Tag für den ehemaligen Fliegerhorst Mendig. Mit dieser Baumaßnahme und der damit finanziellen Unterstützung zeigt das Land und alle Beteiligten Verantwortung in der Umsetzung der Konversion“, so der Bürgermeister Jörg Lempertz. Und er fährt fort: „Damit symbolisieren Sie uns, dass Sie an das Projekt Konversion Flugplatz Mendig glauben. Das stimmt uns froh und gibt uns weiterhin die Kraft mit Inspiration das von uns begonnene Vermarktungsprojekt fortzuschreiben“. Dr. Ralf Teepe und  Thomas Burg, die Vertreter des Ministeriums waren ebenso gekommen und brachten dem ZKFM zum Neubau einer Nord-Süd-Erschließungsstraße (L120 neu) einen Zuschuss von   rund 1,51 Millionen Euro mit. Das sind 75 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, der Rest teilt sich auf den ZKFM und auf die Eigentümerin, die TRIWO AG auf. Auch die WFG, mit Geschäftsführer Henning Schröder, ist an der Finanzierung des Projektes unmittelbar beteiligt. Damit gewinnt der Flugplatz Mendig noch mehr an Attraktivität für die schon bereits angesiedelten Unternehmen aber auch für die künftigen ansiedlungswilligen Projekte.
Bürgermeister Jörg Lempertz, Vorsteher des ZKFM, ist erfreut über die Mainzer Zusage: „Einstimmig und gemeinsam haben wir vor Ort engagiert für diese wichtige Maßnahme gekämpft. Die Planung wurde effizient gestaltet und der Förderantrag findet nun den verdienten Erfolg! Die bisherige, marode Landstraße vom Reginarisbrunnen bis zum Golokreuz kann nun durch diese leistungsfähige Erschließungsstraße ersetzt werden. Dadurch wird nicht nur die Verkehrssituation verbessert und der Unfallschwerpunkt Golokreuz/B 256 entschärft, sondern auf dem Flugplatz werden so neue Gewerbeflächen in einer Größenordnung von etwa 150.000 m² erschlossen. Diese bieten Raum für neue Betriebsansiedlungen in fast jeder denkbaren Form und Größenordnung.“
Die alte Landstraße kann fortan als Fuß- und Radweg genutzt werden und verbindet so das Naherholungsgebiet Thürer-Wiesen mit der Fraukirch. Dies ist gut für den Naturschutz und den Tourismus. Der Förderantrag, der am 22. Januar 2012 beim Land gestellt wurde, ist jetzt mit Schreiben vom 21. Mai 2013 bewilligt worden. Nach erfolgreicher Ausschreibung wird er Zweckverband über die Auftragsvergaben bereits im Juni beraten können.

 
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