Weltmeister im Gedächtnistraining in Mendig

Gäste auf Wirtschaftssymposium verblüfft

 

Der mehrfache Weltmeister im Gedächtnistraining, der auch schon bei Thomas Gottschalk ZDF-Sendung  „Wetten dass?“ oder in der TV-Sendung „Das Superhirn“ aufgetreten ist, ist kein Geringerer als Boris Nikolai Konrad. Der 28-jährige gebürtige Duisburger, angehende Doktorand, der am Max-Plank-Institut in München tätig ist, war am Abend des 15.05.2013 ab 19:00 Uhr zu Gast auf dem „Symposium der Wirtschaft“ in Mendig. Zu diesem Symposium waren Vertreter aus Einzelhandel, Dienstleister, Handwerk, Politik und Gesellschaft zu Gast. Der Schwerpunkt seiner Doktorarbeit befasst sich genau mit dem Thema: „Wie funktioniert eigentlich das menschliche Gehirn?“ Insofern ist Konrad immer im Thema mit der von ihm ausgeübten Praxis, das Gehirn tatsächlich zu trainieren.


v.l. Joachim Plitzko Beigeordneter VG Mendig, Detlef Odenkirchen, Wirtschaftsförderer VG Mendig, Henning Schröder, Geschäftsführer der WFG Mittelrhein, Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, Gastreferent Boris Nikolai Konrad, Karl-Josef Esch Vorstand Kreissparkasse Mayen, Hans-Peter Ammel, Stadtbürgermeister Mendig und Michael Dötsch, RWE Saffig freuen sich auf einen Vortrag der Superlative.

 

Zugegeben, was hat das alles mit einem Unternehmerforum zu tun? Nun ja, hat nicht jeder von uns schon mal die Situation erlebt einem Kunden gegenüber zu stehen und just in diesem Augenblick, wo es doch so wichtig wäre, seinen Namen zu kennen und ihn nicht mehr zu wissen? Oder gewisse Eigenschaften eines Kunden nicht mehr abrufen zu können, der unseren Gesprächseinstieg vereinfachen würde u.v.a.m ?.

 

Die Zuhörer klebten förmlich an den Lippen von Konrad, als dieser seine Zuhörer auf das Thema einschwor. Die Besucher waren fasziniert von seinen Fähigkeiten und wie er den Gästen des Abends Hilfestellungen erklärte, wie spielerisch man sich Dinge merken kann. Zu Beginn sollten alle die Besucher aufstehen, die ihn persönlich am Eingang begrüßt hatten, und bat die Gäste sich zu setzen, wenn er die Familiennamen richtig gesagt hatte. Er begrüßte die Besucher mit ihren Namen und innerhalb kürzester Zeit saßen alle Teilnehmer wieder. Erstaunen raunte es durch den Saal.

 

In seinem nun folgenden Vortrag sollten sich die Besucher 20 Begriffe merken. Konrad erzählte zu diesen von einander unabhängigen Begriffen eine skurrile Geschichte. Diese war nicht logisch, aber dadurch, dass sie durch die Vorstellungskraft jetzt ja mit dieser Geschichte Bilder bekam, konnten alle Gäste diese Geschichte mit allen 20 Begrifflichkeiten nach erzählen. Konrad zu seinen Gästen: „Herzlichen Glückwunsch sie haben alle 20 Begriffe genannt und sogar dabei die größten europäischen Hauptstädte nach ihrer Größenzuordnung benannt.“ Zum Erstaunen der Teilnehmer entschlüsselte er die Begrifflichkeiten wie zum Beispiel „Moos und kauen“ zu „Moskau“  oder „Bug“ und „Arrest“ entpuppte sich zu „Bukarest“  usw.

 

Mit diesem Beispiel wollte Konrad auf spielerische Weise klar machen, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Wenn er also Herrn Müller begegnet stellt  er sich Herrn Müller im weißen Mülleranzug mit Käppchen oder Herrn Schmidt im Blaumann mit einem Amboss in der Hand vor.

 

Das Problem mit der Codenummer oder der Pin bei den Bankkarten?  Zwar nur vierstellig, trotzdem vergessen? Kennt jeder! Ein Beispiel eine Pin könnte 7845 lauten: Konrad hat da eine Methode jede Zahl mit einem Symbol zu versehen. So sagt er, die Sieben steht für eine Sense, die Acht steht für einen Schneemann, die Vier steht für ein Auto = vier Räder, die Fünf steht für eine Hand = fünf Finger. Sie haben also ein Bild vor Augen.

Das gleiche geht auch mit einer Kombination: Sie merken sich die Sieben als Sense, die Acht als Schneemann geteilt durch zwei, ist die Vier plus eins gleich die Fünf. Jeder kann auf seine Methode einen Weg finden. Wichtig ist nur, dass man sich diese Brücken jederzeit abrufen kann und das funktioniert.

 

Die Gäste des Abends waren alle uneingeschränkt sehr beeindruckt und hatten viel Spaß an diesem kurzweiligen Abend, dank des pfiffigen, manchmal etwas schnellredenden Referenten Konrad.

 

Eingestimmt auf den Abend wurden die Gäste durch eine Ansprache von Bürgermeister Jörg Lempertz sowie durch den Hausherrn Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel. Danach begrüßte Kreissparkassenvorstand Karl-Josef Esch, auch im Namen aller Sponorenpartner, wie das  RWE und der WFG am Mittelrhein. „Ohne diese Partner wäre ein solcher Abend mit solch faszinierenden und brillanten Rednern nicht möglich“, bedankte sich Lempertz in seiner Ansprache.

 

Die Verbandsgemeinde Mendig dankt allen Sponsorpartnern und Besuchern des Abends für ein beeindruckendes und erlebnisreiches Event der Spitzenklasse.

 

 
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