Glück auf 2014!

Glück wünschten die Schornsteinfeger für 2014

 

Zwei Glücksbringer der besonderen Art überbrachten Bürgermeister Jörg Lempertz und seinen Mitarbeitern der VG die besten Wünsche zum neuen Jahr. Es waren die Schornsteinfeger. Es gibt nur einen einzigen Beruf, bei dessen personifiziertem Anblick alle Menschen sich spontan freuen, nämlich der des Schornsteinfegers. Auf ungezählten Glückwunschpostkarten werden er, das Glücksschweinchen und ein Kleeblatt an Verwandte, Freunde und Bekannte verschickt. Kaum jemand weiß, warum gerade der Schornsteinfeger ein Glückssymbol ist. Die Schornsteinfegerinnung erklärt dies historisch: Weil ungereinigte Kamine in den damals noch strohdachgedeckten Häusern oft zu Bränden führten, hatten diejenigen Hausbesitzer, deren Häuser nicht abbrannten, weil die Kamine gekehrt waren, Glück: "Ein Glück, dass der Schornsteinfeger da war." Ausgelöst durch Stadtbrände entstanden im hohen und späten Mittelalter die ersten Brandordnungen bzw. Feuerordnungen. Sie waren Bestandteil allgemeiner städtischer Ordnungen, traten vermehrt seit dem 16. Jahrhundert auf und verbreiteten sich im 17. Jahrhundert. Verfasst und publiziert wurden die Feuerordnungen vom Landesherrn oder von städtischer Obrigkeit. Sie wurden gelegentlich überarbeitet und novelliert. In manchen Feuerordnungen wurde das regelmäßige Kehren des Schornsteins zwingend vorgeschrieben. So erließ die Stadt Breslau in einer Urkunde vom 4. August 1578 über die „Neuaufgerichtete Feuerordnung“ Kehrbezirke für Schornsteinfeger in der Stadt. Am 2. April 1727 erließ Preußens König Friedrich Wilhelm I. eine Verordnung, die Vorschriften für Schornsteine, die Errichtung von Kehrbezirken, die Begutachtung der Feuerstätten und die Haftung des Schornsteinfegers bei Schäden enthielt. Bürgermeister Jörg Lempertz nahm gerne die Glückwünsche der beiden „Kehrmeister“ Hermann Krings und Florian Schlich für 2014 entgegen und freute sich über deren spontanen Besuch im Rathaus.

 
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