I.000. Seniorentaxifahrt

Marlies Ammel-Welsch war 1.000. Fahrgast des Seniorentaxis
 

Seniorentaxi erfolgreich durchgestartet

1000. Fahrgast in der VG Mendig gewürdigt

Das von der Verbandsgemeinde Mendig eingeführte Seniorentaxi ist erfolgreich gestartet. Bürgermeister Jörg Lempertz konnte nun mit Marlies Ammel-Welsch bereits den 1.000 Fahrgast des seit Mai dieses Jahres eingeführten „Seniorentaxi“ begrüßen. Auf ihrer Einkaufsroute steuerte der Taxifahrer gleich mal außerplanmäßig das Rathaus an. Hier warteten bereits Bürgermeister Lempertz, sein Seniorenbeauftragter Christian Gelhard, Funkwagendienstleister Nourshahi und Herr Beyl vom Taxiunternehmen Bell, Mayen und nahmen Frau Ammel-Welsch in Empfang. Sichtlich überrascht und glücklich sagte sie: „Das ist so eine tolle Idee, die sich die Verbandsgemeinde für die Senioren hat einfallen lassen. Ich nutze das Seniorentaxi sehr gerne, man ist viel flexibler und das Leben bekommt eine andere Qualität“. Bürgermeister Jörg Lempertz: „ Wir finden es wichtig, dass ältere Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Mobilitätshemmnisse teilhaben können, denn sie sind ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Insofern ist es selbstverständlich, dass wir ein solches Angebot für unsere Senioren geschaffen haben“. In der heutigen Zeit sind die Folgen des demografischen Wandels bereits im Mobilitätsbereich vielerorts spürbar. Da die Mobilität ein unbestreitbar wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge ist, gehört die Sicherung umfassender Mobilität zu den politischen Herausforderungen des demografischen Wandels. „Menschen wollen und sollen flexibel und unabhängig bleiben“, fährt Lempertz fort. Auch im vorangeschrittenen Alter will der Mensch den Anschluss am gesellschaftlichen Leben beibehalten. Hier sind neue Lösungsansätze, Kreativität und Ideen gefragt. Dieser Herausforderung hat sich die Verbandsgemeinde gestellt und mit dem Seniorentaxi eine Lösungsmöglichkeit gefunden. Wer nicht selbst mobil ist, hat Probleme am öffentlichen Leben teilzunehmen“, so der Seniorenbeauftragte Christian Gelhard. Körperliche Beschwerden oder Sehschwächen machen es oft unmöglich mit dem eigenen Kraftfahrzeug mobil zu bleiben. Einkaufsbesorgungen, Arztbesuche und die Teilhabe am öffentlichen Leben werden dadurch oftmals eingeschränkt. Viele ältere Menschen überlegen es sich überhaupt das Haus zu verlassen. Seit Mai dieses Jahres haben Seniorinnen und Senioren der VG Mendig, die das 70. Lebensjahr vollendet haben sowie Schwerbehinderte mit dem Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen G, H oder BL) die Möglichkeit, das Seniorentaxi in Anspruch zu nehmen. Das Angebot wird rege angenommen und zeigt, dass der Bedarf durchaus gegeben ist. Den Seniorinnen und Senioren kann auf diesem Wege die Mobilität und Teilhabe am öffentlichen Leben erleichtert werden. Für die Umsetzung des Seniorentaxis konnten das Taxiunternehmen Bell, Mayen und der Funkwagendienstleister Nourshahi, Bell als Projektpartner gewonnen werden. Die Verbandsgemeinde Mendig fördert innerörtliche Fahrten, Fahrten zwischen den Ortsgemeinden und der Stadt Mendig, innerhalb der Verbandsgemeinde Mendig und Fahrten, deren Ziel außerhalb der Verbandsgemeinde liegen. Erstattet wird der halbe Fahrtpreis, jedoch maximal 8,00 € pro Fahrt. Der Förderbetrag wird direkt vom Fahrpreis abgezogen. Der Fahrgast muss dem Taxifahrer lediglich nachweisen, dass er das 70. Lebensjahr vollendet hat bzw. den Schwerbehindertenausweis vorlegen. „Das Seniorentaxi ist für den ländlichen Raum ein Zusatzangebot “, so Lempertz. „Wir freuen uns über die rege Nutzung des Seniorentaxis. Dies bestätigt, dass wir mit diesem Angebot richtig liegen.“

 
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