RZ Wandertag 2014

Unterwegs auf Traumpfaden und Geopfad
 


Wanderfreunde aufgepasst!




 

Rund um den Waldsee Rieden

 

Erleben Sie Naturgenuss auf drei traumhaften Strecken:

Traumpfad Waldseepfad Rieden, 14,2 km, 4,5 Stunden

Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld, 9,3 km, 3 Stunden

Geopfad „Riedener Kessel, 9,6 km, 3 Stunden


Zusätzlich werden drei geführte Wanderungen angeboten:

 

Tour 1: „Wandern mit Weitsicht - Traumpfad Waldseepfad Rieden“, Start um 11.15 Uhr

Tour 2: „Riedener Kessel-Geotour - rund um den Bimsvulkan“, Start um 12.15 Uhr

Tour 3: „Wacholdergenuss mit allen Sinnen–Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld“, Start um 13.15 Uhr


Buntes Rahmenprogramm am Festplatz Riedener Waldsee:

Musik mit der Big Band „The Moonshiners“ und dem Ettringer Blasorchester,

Kanufahrten, Amphibienfahrzeug, Hüpfburg, regionale Anbieter wie die Beller

Backofenbauer und Eifel Honig sind vor Ort, Informationsstände mit tollen

Gewinnspielen und weitere Attraktionen warten auf die Besucher.

 

Für das leibliche Wohl ist mit regionalen Wildspeisen und Tapas sowie Kaffee und Kuchen bestens gesorgt.

 

Sonntag, 31. August, ab 10 Uhr, offizielle Eröffnung um 11 Uhr, am idyllischen Ufer des Riedener Waldsees.

Anfahrt: A61/B412 Brohltalstraße, 56745 Rieden; Parkplätze sind ausgeschildert

 

Infos zu den Wanderstecken:

Traumpfad Waldseepfad Rieden

    Länge: 14,2 km

    Höhenmeter: 466 m

    Dauer: 4,5 Stunden

    Schwierigkeit: mittel

 

Beschreibung:

Entlang des idyllischen Ufer des Riedener Waldsees startet die Tour, bevor sie entlang des Rehbachs nach Rieden führt. Vorbei an einem Sauerbrunnen geht es nach der Querung von Rieden auf einem urigen Pfad in den Wald hinein. Ein angenehmer Waldweg verläuft bei fast unmerklicher Steigung mal unter wippenden Wedeln, mal unterm rauschenden Blätterdach hinein in einen majestätischen Buchenhallenwald. Ein Abschnitt über ausgedehnte Weiden gibt den Blick auf den Sendeturm des Gänsehalses frei. Weiter windet sich ein Serpentinenpfad durch dichten Nadelwald ordentlich bergauf. Über kurze Feldrandpassage und einem zauberhaften Waldweg im Tannenwäldchen erreicht man den Sendeturm, der immer offen steht und den Aufstieg mit einer grandiosen 360° Panoramasicht auf die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken belohnt. Abwärts geht es kurzweilig erst durch Mischwald, dann durch offene Felder zur Gänsehalshütte mit phänomenalem Ausblick. Am nahen Wanderparkplatz verläuft der Weg parallel zur „Vier-Berge-Tour“. Bei der Panoramaaussicht „Maifeldblick“ trennen sich die beiden Wege wieder. Dann geht es weiter in munterem Wechsel mal durch Wald, mal über freie Wiesen, vorbei an dem Aussichtspunkt Udelsheck, mit immer neuen Blicken Richtung Nettetal und Kirchwald und schließlich hinunter zum Riedener Waldsee.

 

Highlights auf dem Waldseepfad Rieden

    Idyllischer Waldsee Rieden

    Rehbachtal

    Aufstieg auf den Gänsehals mit Sendeturm und Panoramasicht über

    die Eifel und zum Rhein

    Eifelörtchen Rieden mit Sauerbrunnen

    Gänsehalshütte mit phänomenalem Ausblick

 

 

Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld

    Länge: 9,3 km

    Höhenmeter: 310 m

    Dauer: 3 Stunden

    Schwierigkeit: leicht

 

Beschreibung:

Der Weg beginnt am Parkplatz an der Heilquelle „Sauerbrunnen“ an der L 83 im Nettetal. Eine Zuwegung führt zum Startpunkt an der Heilquelle „Sauerbrunnen“. Urige Holzstufen und ein weicher Waldweg erschließen den ersten Ausblick ins Nettetal und führen weiter nach Volkesfeld. Dort beginnt der Aufstieg zum eindrucksvollen und weithin sichtbaren Riethelkreuz mit sagenhaftem Panoramablick – eingebettet in würziger Wacholderheide. Gemütlich folgt der Weg dem Höhenkamm und passiert das nahe Neubaugebiet in weitem Bogen auf Wiesenwegen, die um den Ort führen. Nach kurzer Waldpassage und offener Wiesen eröffnet sich an der Querung der K 63 ein weiteres herrliches Panorama. Volkesfeld hinter sich lassend führt der Weg über einen weichen Feldweg zu einem Rastplatz. Als bald erklimmt ein schmaler Pfad die Anhöhe der Waberner Heide und präsentiert urwüchsigen Wacholder, leuchtenden Ginster und knorrige Kiefern. Mit bester Aussicht in fast alle Richtungen lädt die Waberner Wacholderhütte zum Verweilen ein. Weiter durch die Heide wechselt der Weg in den Wald zum Felssporn Falkleyblick mit einzigartigem Blick ins tiefgelegene Nettetal. Auf den folgenden Wald- und Wiesenpassagen können mit etwas Glück wilde Kamerunschafe beobachtet werden. Ein kurzer Abstecher (insgesamt 500 m) führt zum Noorkopf mit 270° Aussicht. Zurück auf dem Weg führt er am Feldrand abwärts zur Florianshütte mit schönem Nettetalblick. Im Wald geht es in weiten Schleifen hinunter ins Tal. Zum Ende der Tour lädt das eisenhaltige Wasser der Heilquelle „Sauerbrunnen“ zur gesunden Erfrischung ein, bevor der Weg am Wanderparkplatz endet.

 

Highlights auf dem Heidehimmel Volkesfeld

VolkesfelderWacholderheiden mit Riethelkreuz

    urwüchsige Waberner Heide mit Hütte

    Falkleyblick

    Florianshütte mit schönem Nettetalblick

    Heilquelle „Sauerbrunnen“

    Panoramablicke

 

Geopfad „Riedener Kessel“

 

Länge: ca. 9 km

Dauer: ca. 3 Stunden

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel



Die Entstehung des Riedener Kessels

Der Riedener Kessel ist einer der drei großen "Bimsvulkane" dieser Region, von den Vulkanologen als das "Vulkanfeld der Osteifel" bezeichnet.

Der Riedener Vulkan war vor ca. 480.000 bis 380.000 Jahren aktiv und hat in dieser Zeit ca. acht größere und sechs kleinere Eruptionen erlebt.

Die acht großen Ausbrüche des Riedener Vulkans führten allmählich zu Anhäufung eines Tuffrings um Rieden, der dem heutigen Verlauf der Höhenrücken vom Schmalberg im Süden über den Gänsehals im Osten, der Hohen Lei im Norden und dem Riedener Berg im Westen weitestgehend entsprach.

Der Riedener Kessel ist bei einer durchschnittlichen Tiefe von 100m und einem oberen Durchmesser von 3 bis 3,5 km nahezu rund. Er umfasst eine Fläche von ungefähr 8,5 qkm.

Innerhalb des Kessels hat lange Zeit zwischen den Eruptionen ein See existiert. Der Zufall will es, dass am heutigen Staudamm des Waldsees sich auch damals die südliche Grenze des Sees befunden hat. Der Wasserspiegel des Sees lag etwa bei einer Höhe von 440- 460 m ü NN, d.h. ca. 80 - 100 m über der Oberfläche des heutigen Waldsees.

Bei nachfolgenden Eruptionen lief der See trocken. Das Becken wurde durch vulkanische Asche auf eine Höhe von 550 m aufgefüllt.

Die heutige innerer Form des Kessels mit dem weit verzweigten Talsystem entstand erst im Verlauf der letzten Eiszeit, also vor 100.000 bis 18.000 Jahren. Damals war der Untergrund gefroren. Anfallendes Regenwasser floss oberflächlich in Rinnen ab und schuf durch Erosion diese Täler. Heute versickert das gesamte Regenwasser in dem porenreichen Riedener Tuffstein. Der Tuff wirkt nämlich wie ein Schwamm. Jedes Stück Tuff besteht zu etwa 1/3 seines Volumens aus Hohlräumen, die unterhalb des Grundwasserpegels vollständig mit Wasser gefüllt sind. So existiert heute im Riedener Becken eines der größten Trinkwasserreservoire der Eifel.

Das Gesteinvorkommen prägt Rieden in seiner Gesamtheit. So besteht der alte Ortskern durchweg aus massiven Tuffstein-Häusern. Die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes basiert in hohem Maße auf der Steinindustrie und dem Steinmetzhandwerk. Historische Bauten im gesamten rheinischen Raum zeugen von der Steinmetzkunst aus Rieden.

 

 

 
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