Von Fledermäusen und Menschenskindern

Herbstferienprogramm der Betreuenden Grundschule Mendig mit attraktiven Aktionen

 

Auch in diesem Jahr hatten die Kinder der Betreuenden Grundschule Mendig innerhalb des Ferienprogramms gemeinsam mit den Betreuerinnen ein abwechslungsreiches Aktionsangebot zusammengestellt.  Direkt am ersten Ferientag schufen sie sich ihren eigenen, anspruchsvollen Bewegungs-und Hindernissparcours in den Räumen der Pfarrer-Bechtel-Schule.

Penibel erstellten sie die Hürden und Herausforderungen für ihre Mitschüler und betreuten ihr Werk auch eigenständig die gesamte Woche über. Ein Teil der Gruppe kümmerte sich derweil abwechselnd um die Verpflegung ihrer Kameraden.

So wurden an einigen Tagen unter Anleitung der Pädagoginnen Kuchen gebacken oder zum gemeinsamen Mittagsmahl eine riesige Portion Nudeln mit frischer Tomatensauce für alle zubereitet.

Der bevorstehende Halloween-Tag war dann natürlich Grund genug so mancherlei gruselige Masken zu basteln, die traditionell die bösen Geister in der Nacht zu Allerheiligen verjagen sollten. Überhaupt waren die Bastel- und Kreativangebote an allen Tagen häufig von den Kindern nachgefragt. Dabei waren das Flechten von Wandteppichen genauso beliebt, wie Phantasiekreationen aus unterschiedlichsten Materialien, die neben dem Klebstoff vor allen Dingen durch die Idee dahinter zusammengehalten wurden.

Der Wunschhöhepunkt, der Besuch des Reiterhofes in der Brauerstrasse, fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser; Dauerregen zwang die Gruppe am verabredeten Termin eine Alternative in trockenen Räumen zu suchen. Durch die Mithilfe einer Großmutter und die Flexibilität der Lava-Dom-Mitarbeiter gelang es dann aber, kurzfristig eine Besichtigung des Lava- Keller und des interaktiven Museums unter fachkundiger Führung zu erhalten. Ganz klar, dass die Kinder hier mit offen Mündern und großen Augen, alles über die Lebensbedingungen der dort ansässigen Fledermäuse wissen wollten.

Den letzten Tag der Ferienbetreuung verbrachten die Kinder auf dem naheliegenden Spielplatz an der Ölmühle, wo das Element Wasser im Mittelpunkt stand. Experimente und Beobachtungen am  Bach waren für alle eine lehrreiche und faszinierende Erfahrung.

Maßnahmen wie diese, bei denen die Kinder ihre Energie in Bewegung, aber auch durch eigenverantwortliche Beteiligung für eine Sache einsetzen können, führen dazu, dass die Woche in der Schule, neben Hausaufgaben und Wissenstraining zu einer anderen Art des Wahrnehmens führt. Für die Betreuer ist dies die beste Möglichkeit, die Kinder einmal anders,  mit ihren unterschiedlichen Stärken und Neigungen und in ihrer spontanen Individualität kennenzulernen.

 
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