Die Magie des Momentes

Ferienprogramm der Betreuenden Grundschule Mendig bot erstaunliche Erfahrungen für die Kinder

 

Die Gestaltung der diesjährigen Sommerferien wurde traditionell mit den Kindern in der Kinderkonferenz der Betreuenden Grundschule Mendig geplant und zusammengestellt, was dann auch ein recht gefülltes Programm für 3 Wochen ergab.

Sport und Spiel waren wie jedes Jahr stark nachgefragt. Jeden Tag wurden Mannschaften gebildet für allerlei Ballsportarten. Aber auch der neuangeschaffte Kicker, sowie der Billardtisch waren täglich ausgebucht. Neben den Ideen der Kinder hatten aber auch die pädagogischen Betreuer die unterschiedlichsten Angebote ausgearbeitet. So gelang es nach drei Anläufen endlich, den Besuch des Reiterhofs. in der Brauerstrasse umzusetzen. Nicht nur das Schnuppern einer Reitstunde konnte erfahren werden, sondern auch alles, was Pferde an Pflege und für die Haltung benötigen.

Über das Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel konnte als Fachfrau Antje Kohl gewonnen werden, die zwei Tage lang den Kindern alles Wissenswerte über Fossilien, deren Entstehung, die unterschiedliche Arten und deren Bedeutung für die heutige Zeit näher brachte. Die Kinder fanden schnell Zugang in die Thematik und waren mit entsprechendem Eifer dann dabei.  

Der Traumsommer war natürlich auch geprägt von vielzähligen Spielaktionen in und um die Grundschule, wobei Wasser- und Bewegungsspiele genauso angenommen wurden, wie Konzentrationsspiele oder Spiele die das Gemeinschaftsgefühl der Kindern fördern und verstärken. Ein kompletter Tag stand darüber hinaus ganz im Zeichen naturwissenschaftlicher Experimente, die mit geringem Aufwand eindrucksvoll komplexe Zusammenhänge aus der Natur mit Hilfe der Chemie und Physik erklärten. Der Zuspruch war so groß, dass der Wunsch aus Reihen der Kinder kam, diesen Tag am Ende der Ferienbetreuung noch einmal zu wiederholen.

Ein Highlight war auch in diesem Jahr wieder der Besuch im Tolli-Park, der den Kindern ermöglicht, ganz ausgelassen ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen sowie ihrem Bewegungsdrang nachzukommen.

Einen Besuch der Reichsburg in Cochem inklusive einer Geisterführung fanden die Kinder besonders spannend. Während die Jungs sich für die Rüstungen und das Leben im Mittelalter interessierten, beeindruckten die Mädchen vor allem die Kleider der Hofdamen, was sich dann auch bis zum Ende des Ausflugs in ritterlicher und damenhafter Haltung der Kinder widerspiegelte.

Den krönenden Abschluss des Ferienprogramms bildete dann der Hämmerkurs im Tuffsteinzentrum Weibern. Hier wurden alle plötzlich ungeahnt kreativ und zeigten, dass Ausdauer und Geduld zu guten, vorzeigbaren Ergebnissen führt. Mit wenig Theorie und unter Anleitung der erfahrenen Steinmetze, konnten die Kinder hier ihr Können unter Beweis stellen. So entstanden wunderschöne Motive in Tuffstein gemeißelt, die Kinder und Eltern gleichermaßen erstaunten.

Diese positiven Erfahrungen führen nicht zuletzt dazu, dass die Kinder viel Selbstvertrauen erwerben konnten, welches sicherlich mit in den Schulalltag genommen wird, und möglicherweise einen kleinen Meilenstein für die Reifung zum Jugendlichen sein kann; für alle: Kinder, Eltern und Betreuer auf jeden Fall ein magischer Moment.

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