Greif Germany GmbH investiert 10 Mio EUR in den Standort Mendig

Eröffnung des IBC-Kompetenzzentrum von Greif Germany

 

Im zweistelligen Millionenbereich bewegt sich die Investitionssumme, die Greif Germany GmbH am Standort Mendig platziert hat hat. Die Greif Germany GmbH, mit Hauptsitz in Köln, verlegt den größten Teil der IBC-Produktion und weitere Produktionskapazitäten in das Werk nach Mendig.

Auf dem insgesamt 42.000 Quadratmeter großen Areal in Mendig schafft Greif nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern durch die Zusammenlegung von Wiederaufbereitung und Produktion entsteht zugleich auch das Potenzial für die nachhaltige Sicherung und den sukzessiven Ausbau des IBC-Geschäftes in Deutschland und Europa, erklärte der Geschäftsführer Marco Krätz bei der offiziellen Inbetriebnahme des Standorts am vergangen Freitag in Mendig.

Die Vorteile sieht Marco Krätz aber auch auf der Kundenseite. „Durch die Potenziale aus dieser Standortverbesserung erhöhen wir zudem unsere Liefersicherheit. Der erste Greif-Standort weltweit, an dem wir absoluten Fullservice im Zusammenhang mit dem IBC-Geschäft anbieten können, ist Mendig. Neben der Neuproduktion, dem bundesweiten Rückholungsservice und der damit verbundenen Rekonditionierung und dem Rebottling, wird auch die Entsorgung zukünftig vom Standort Mendig aus gesteuert.

Greif Germany GmbH beschäftigt in ganz Deutschland 250 Mitarbeiter. Mit der Produktion von Stahlfässern, Garagenfässern, Fibretrommeln, Hülsen und Kunststofffässer, sowie der Rekonditionierung von Industrieverpackungen und der Produktion von IBC`s und geblasenen Kunsstofffässern erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von 80 Mio EUR.

Greif wird am Standort Mendig mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen.


Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz hob in seiner Begrüßungsrede die Standortvorteile für Mendig klar heraus:

„Der Wirtschaftsstandort Mendig mit seiner hervorragenden Infrastruktur und Verkehrsanbindung punktet zunehmend bei Unternehmen, insbesondere auch bei Firmen in der Verpackungsfertigung. Die geographische Lage zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn und Frankfurt/Main und die Nähe zu den Belenux-Staaten ermöglicht eine schnelle Erreichbarkeit von zahlreihen potentiellen Kunden. Dies gepaart mit der Bereitschaft unserer Kommune, Ansiedlungswilligen Firmen mit guten und zuverlässigen behördlichen Dienstleistungen zur Verfügung zu stehen, hilft, Weltfirmen wie Greif anzusiedeln“.

„Im Schulterschluss mit dem Landkreis und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft standen wir Ihnen gerne beim Genehmigungsverfahren zur Seite. Auf diese Zusammenarbeit können Sie auch in Zukunft vertrauen“, so Bürgermeister Jörg Lempertz, der abschließend besonders das Engagement der Firma rund um die Schaffung von Arbeitsplätzen lobte.

Jörg Lempertz überreicht Geschäftsführer Marco Krätz nach seiner Begrüßungsrede
den Greif-Firmenschriftzug, gehauen aus dem Ur-Mendiger-Rohstoff Basalt.

 
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