Vereine und Initiativen in der Verbandsgemeinde unterstützt

evm-Ehrensache unterstützt Vereine in der Verbandsgemeinde Mendig

 

Gelebtes Miteinander

evm-Ehrensache unterstützt Vereine in der Verbandsgemeinde Mendig

MENDIG. Insgesamt 1.500 Euro erhält die Verbandsgemeinde Mendig aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, übergab das Geld zusammen mit Marian Schmidt als Vertreter der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe an Jörg Lempertz, und die anwesenden Vertreter der Organisationen, Vereine und Initiativen.

Mit dem Spendenprogramm unterstützt die evm jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. „Wir sind ein kommunales Unternehmen, das sich für die Region einsetzt“, erklärt Berthold Nick. „Damit das Geld an die Stellen kommt, an denen es am meisten gebraucht wird, stehen wir in engem Kontakt mit den Bürgermeistern.“

Jörg Lempertz fiel es besonders schwer, bestimmte Vereine als Spendenempfänger zu benennen. „In unserer Verbandsgemeinde gibt es so viele tolle Vereine und Institutionen, in denen sich die Menschen engagieren“, erklärt er. „Bei der Auswahl haben wir in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf die Kinder- und Jugendarbeit und auf das Miteinander in unserer Gemeinde gelegt.“

Bürgermeister Lempertz hatte eigens zur Übergabe der Spenden in den Historischen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde nach Mendig zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Alle Spendenempfänger sollten die Möglichkeit haben, ihre Projekte und Vereine vorzustellen und über die Arbeit berichten, die uneigennützig in der Freizeit geleistet wird.

250 Euro erhält dabei die Jugendabteilung des Deutschen Roten Kreuzes des Ortsvereins Mendig. Das Jugendrotkreuz bietet allen zwischen sechs und 27 Jahren neben der Ausbildung zum Ersthelfer viele Aktionen und Veranstaltungen in der Gemeinschaft. Der 1. Vorsitzende Lothar Spitzley und der Bereitschaftsleiter Philip Fischer dankten gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Jugendrotkreuz für die Zuwendung. Da Bereitschaftleistende im DRK vom Beitrag befreit sind, und so gewisse Einnahmen für den Verein nicht zur Verfügung stehen, kann man das Geld z. B. gut für die Unterhaltung des eigenen Kleidershops brauchen. Kleiderspenden werden dort aufgearbeitet, gewaschen und für einen symbolischen Preis zwischen 0,20 Eurocent und 1 Euro an Bedürftige verkauft.

Über den denselben Betrag kann sich auch der Kassierer des TUS Grün-Weiß Mendig e. V. freuen. Mit 120 Kindern im laufenden Spielbetrieb, gut 60 Teilnehmerinnen beim Mutter-Kind-Turnen und so insgesamt fast 200 Kinder, die in der Woche im Training und in Übungsstunden betreut werden, leistet der Verein ein großes soziales Engagement. Aktuell sollen nun die Jugendmannschaften der Handballabteilung, dank der Spende mit neuen, einheitlichen Trainingsanzügen ausgestattet.

Ebenfalls 250 Euro gehen an die Tschernobyl-Triker. Sie organisieren die jährlichen Freizeiten von Kindern und Jugendlichen aus Tschernobyl in der Verbandsgemeinde. Die private Mendiger Tschernobyl-Hilfsaktion organisiert bereits seit 2008 eine vierwöchige Ferienaufenthalt für Kinder aus der ehemaligen Katastrophenregion in der Ukraine. Meist verbringen Waisenkinder oder Kinder von schwer erkrankten Eltern die Ferien in Mendig und Umgebung. Für Jutta Niederelz, die sich mit Ihrem Mann Rudi sehr stark für diese Initiative einsetzt ist jeder Euro wertvoll.

Für Petra Wienpahl ist die Spende von 500 Euro für den Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde in Mendig sehr willkommen. Organisiert man hier seit einigen Monaten das Kaffee Kunterbunt, bei dem sich Flüchtlinge, Einheimische, Rentner und sozial schwache Familien auf Kaffee und Kuchen treffen und austauschen. Jeden zweiten und vierten Freitag im Monat gibt es hier neben der leiblichen Stärkung aber auch eine Ausgabe von Kleidern, Spielsachen, Haushaltsartikel und anderem an die Bedürftigen. Gleichzeitig bieten die Ehrenamtlichen Hilfe bei alltäglichen Fragen, aber auch bei Behörden- und Arztbesuchen. Für die Flüchtlinge finden im Gemeindeheim regelmäßig auch Deutsch-Kurse statt.

Von der Spende profitiert außerdem noch der Chor „Taktvoll“ aus Volkesfeld. Der 2011 gegründete Gesangsverein verbindet moderne Musik mit traditionellem Chorgesang und begeistert so das Publikum. Rita Klapperich konnte sich hier über die 250 Euro freuen.

Mit 37 aktiven Sängern zwischen 15 und 65 Jahren verfügt  der Chor über ein gewisses Alleinstellungsmerkmal  in der ländlich geprägten Region der Verbandsgemeinde Mendig.

„Es war unglaublich beeindruckend, zu hören, wie sich Menschen uneigennützig für andere Menschen, die Hilfe nötig haben, einsetzen. Dieser Satz klingt immer gleich, aber wenn man durch solche Gespräche und intensive Schilderungen erfährt, was an Organisation, Zeit und privaten Mitteln aufgewendet wird, um Anderen zur Seite zu stehen, dann kann man vor der Leistung und diesem Engagement aller Beteiligten nur den Hut ziehen“ sagte Bürgermeister Jörg Lempertz und dankte gleichzeitig der evm und deren Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ für diese soziale Idee.

„Wenn es das Ehrenamt nicht gäbe, wäre unser Leben, so wie jetzt, nicht möglich“ waren sich abschließend alle in ihrer Einschätzung einig.

 
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