Spendenerlös für den VDK

In der Verbandsgemeinde Mendig wurden bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 4.443 EUR gespendet.

 

Bürger spendeten für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

In der Verbandsgemeinde Mendig wurden bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 4.443 EUR gespendet. 

Den symbolischen Scheck konnte nun Herr Gerald Frank in einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit dem 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Joachim Plitzko an Die Bezirksgeschäftsführerin des VDK, Bettina Hörter überreichen.

Der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Mendig, Joachim Plitzko, der VDK-Beauftragte der Verbandsgemeinde,  Gerald Frank gemeinsam mit seiner Frau …, VG-Mitarbeiter Thorsten Mintgen und die Bezirksgeschäftsführerin Bettina Hörter konnten sich über 4.443 EUR freuen, die die Haus- und Straßensammlung vom 27.Oktober bis 22. November 2015 eingebracht hat.

Joachim Plitzko hob hervor, wie wichtig die Arbeit des Volksbunds sei. „Das Engagement des Volksbunds erinnert an die Millionen Kriegstoter der beiden Weltkriege und stellt dies gleichzeitig als Mahnung voran“. Frau Hörter und Herr Plitzko hoben unisono die Leistung des VDK-Beauftragten der Verbandsgemeinde Mendig, Herrn Gerald Frank und seiner Frau hervor, die sich durch das Spendensammeln unermüdlich für die Belange des Volksbunds einsetzen. Herr Frank seinerseits nahm den Dank gerne an und erwähnte ebenso den Einsatz von Frau Bühler, die die Sammlung an der Realschule sehr unterstützt hat. Frau Hörter unterstrich im Anschluss die Bedeutung der Haus – und Straßensammlung. Denn die Arbeit des Volksbundes wird zu 70% aus Spenden finanziert. Lediglich 30% des finanziellen Bedarfs deckt der Volksbund aus Mitteln des Bundes und der Bundesländer.

Heute werden in Europa und Nordafrika 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 566 hauptamtliche Mitarbeiter/innen erfüllen heute die vielfältigen Aufgaben der Organisation. Bereits seit 1954 handelt man im Auftrag der Bundesregierung, die deutschen Soldatengräber im Ausland zu suchen, zu sichern und zu pflegen.

Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt.

Bereits seit 1953 führt der Volksbund internationale Jugendbegegnungen und Workcamps unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden" in ganz Europa durch. In vier Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland finden junge Menschen, aber auch Gruppen der Erwachsenenbildung optimale Rahmenbedingungen für friedenspädagogische Projekte auf den dortigen Kriegsgräberstätten vor. Rund 20 000 Jugendliche und junge Erwachsene nutzen jährlich diese Angebote.

Tagungen und Seminare zu Fragen der Gedenkkultur im europäischen Kontext, Erwachsenen-Workcamps, Bildungs- und Angehörigenreisen sind weitere zentrale Säulen der Vermittlungsarbeit des Volksbundes.

Auch die Bundeswehr und der Reservistenverband unterstützen den Volksbund durch Arbeitseinsätze auf in- und ausländischen Kriegsgräberstätten, in den Workcamps, bei Gedenkveranstaltungen sowie der Haus- und Straßensammlung.

Der Volkstrauertag, der jedes Jahr im November vom Volksbund bundesweit ausgerichtet und unter großer Anteilnahme der wichtigen politischen und gesellschaftlichen Institutionen und der Bevölkerung begangen wird, ist ein Tag des Gedenkens und der Mahnung zum Frieden.

Schirmherr des Volksbundes ist Bundespräsident Joachim Gauck.

 

 

 
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