Flugplatz Mendig als bedeutende Wirtschaftssäule

Die Entwicklung der Konversionsfläche Flugplatz Mendig ist beeinbdruckend
 

Als vor fast 10 Jahren die Heeresflieger den Standort Mendig verlassen haben, hatte zunächst niemand an den heute zu verzeichnenden Erfolg auf der Konversionsfläche geglaubt.

Im Vergleich zu vielen anderen ehemaligen Bundeswehrflächen in Deutschland hat man hier in Mendig von Beginn an die Weichen für eine positive Entwicklung gestellt.

Durch den Abzug der zuletzt 800 Bundeswehranghörigen vom Standort, hat sich für Mendig und die umliegenden Kommunen ein enormer Verlust abgezeichnet.


Um diesen Verlust auszugleichen, wurde 2008 der Zweckverband Konversion Flugplatz Mendig gegründet, ein Team aus allen betroffenen Kommunen. Die Träger des Zweckverbands sind die Stadt Mendig, die Verbandsgemeinden Mendig und Pellenz, die Ortsgemeinden Thür und Kruft sowie der Kreis Mayen-Koblenz. Um die zivile Nutzung zu ermöglichen, musste auf der ehemaligen Militärfläche Bauplanungsrecht geschaffen und wichtige Erschließungsmaßnahmen in die Tat umgesetzt werden. Im Vorfeld wurde ein Masterplan mit Entwicklungszielen erarbeitet, der auf den Säulen basiert: Fahren, Fliegen und gewerblich/industrielle/kulturelle Entwicklung.

Seit Gründung des Zweckverbands wurde in die Entwicklung des Flugplatzes in einen modernen Gewerbepark  sowohl von der Landesregierung, als auch vom Investor viel investiert. Die ebenfalls von der Stadt Mendig, der Verbandsgemeinde Mendig und der Ortsgemeinde Thür in den Zweckverband eingebrachten Eigenmittel sind lediglich halb so hoch wie die dort zwischenzeitlich erwirtschafteten Steuereinnahmen.


Zweifellos das größte und zugleich auch wichtigste Projekt bei der Entwicklung des Flugplatzgeländes und der gewerblichen Nutzung war der Bau der Erschließungsstraße L120, inklusive dem Neubau bzw. der Erneuerung der kompletten versorgungs- und entsorgungstechnischen Anlagen. Dadurch war es nun möglich, alle Unternehmen im südlichen Bereich des Flugplatzes direkt über den Kreuzungsbereich der B256 an die wichtigen Fernstraßen anzubinden und gleichzeitig große neue Gewerbefelder zu erschließen. Im nächsten Schritt wurden auf der West-Ost-Achse umfangreiche Maßnahmen wie die Modernisierung der  Wasser- und Abwasserleitungen in die Wege geleitet.


Verbandsvorsteher Jörg Lempertz und der stellvertretende Verbandsvorsteher, Landrat Dr. Alexander Saftig, sind froh über die positive Entwicklung der Konversionsfläche: „Dass sich bis heute knapp 70 neue Firmen auf dem Gelände angesiedelt, und zum Teil auch dort neue Immobilien errichtet haben, kommt nicht von ungefähr, sondern von konkreter und präziser Arbeit an diesem Erfolgsprojekt. Die neuen Arbeitsplätze, die Innovationskraft und das Potential der dortigen Firmen sowie die aus dem Flugplatz geschöpfte Wirtschaftskraft schenken unserer Region eine neue Chance nach dem Fortgang der Bundeswehr“, betonen beide im Einklang.

 
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