Flugplatz startet auch 2019 weiter durch

Verbandsversammlung Konversion Flugplatz Mendig beschließt weitere wichtige Investitionen zur Entwicklung des Gewerbeparks Flugplatz Mendig.

 


 

 

Die beiden Wirtschaftspläne für das Wasserwerk und  das Abwasserwerk im Eigenbetrieb des Zweckverband Konversion Flugplatz Mendig sehen für das aktuelle Jahr 2019 Investitionen von 1,03 Mio. EUR vor. Davon wird der Löwenanteil von gut zwei Drittel der Summe beim Abwasserwerk für die weitere kontinuierliche Sanierung und Neubau des Kanalnetzes auf der verbundenen Konversionsfläche benötigt.

„Der Flächenbedarf für weitere Gewerbeansiedlungen auf dem Flugplatzgelände ist weiter ungebrochen“, teilte der Verbandsvorsteher Bürgermeister Jörg Lempertz den Mitgliedern und Mandatsträgern des Zweckverbandes auf der letzten Versammlung mit.

Die Flächen an der Stelle des jetzt noch existierenden Alten Fort werden komplett überplant werden und daher wird es an dieser Stelle eben nötig sein die Abwasserkanäle um zu legen und zu sanieren. Gleichzeitig werden in diesem Zusammenhang diese neuen Grundstücke mit neuen Frischwasserleitungen erschlossen.  Hierbei rechnet man für die kompletten Maßnahmen mit Kosten von 500.000 EUR. Weiterhin erfolgt in diesem Jahr wohl auch noch eine zusätzliche vermarktungstechnische Flächenerschließung im Bereich des „Wäldchens“ im östlichen Bereich. Dieses Vorhaben setzt voraus, dass auch dort die Infrastruktur für Wasser und Abwasser hergestellt wird. Für die Frischwasserversorgung, Planungs- und Realisierungskosten sind hier etwa Mittel in Höhe von 100.000 EUR  im aktuellen Wirtschaftsjahr des Eigenbetrieb bereitgestellt.

„Bereits seit 10 Jahren sind wir mit allen beteiligten Kommunen im Zweckverband Konversion mit ganzer Kraft dabei die Entwicklung des Flugplatz weiter zu entwickeln. Dabei werden durchschnittlich 95 % der Investitionen vom Land Rheinland-Pfalz, der Triwo als Eigentümer und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft  Mayen-Koblenz finanziert, so dass der Eigenanteil des Zweckverbandes bei etwa 5 % liegt. Wir sind den Fördergebern dankbar dafür. Ohne diese gemeinsame Anstrengung hätten wir aus dem Flugplatz kein solches Erfolgsmodell entwickeln können.“, so Verbandsvorsteher Lempertz zu den Investitionskosten auf dem Flugplatzgelände.

 

Dass sich dies für unsere Region bereits ausgezahlt hat, davon ist Jörg Lempertz überzeugt.  Denn  seit der Erschließung des ehemaligen Heeresflieger-Flugplatz im Süden von Mendig, der auch die Gemarkungen Kruft und Thür einschließt, haben sich bereits über 60 Firmen und Unternehmen angesiedelt und dort über 500 Arbeitsplätze geschaffen.

„Mit den  Gewerbesteuer- und Einkommensteuererträgen sind wir auch zukünftig in der Lage unsere kommunale Daseinsfürsorge zum Beispiel für Schulen und Kindergärten zu gewährleisten“, erklärt  Jörg Lempertz die essentiellen Zusammenhänge von Investition und Steuerkraft und fügt abschließend an: „Diese Entwicklung strahlt in die ganze Region aus und macht den Flugplatz Mendig zwischen den Großen Ballungsräumen Köln-Bonn, Rhein-Main und Benelux zu einem wichtigen Knotenpunkt und  überaus interessantem Standort mitten in Europa.“

 
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