Neue Schutzausrüstung für die Feuerwehr

Optimaler Schutz für die Kameradinnen und Kameraden im Einsatz

 

Feuerwehr der VG Mendig mit neuen Schutzanzügen ausgestattet.

Bürgermeister Lempertz freute sich den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Mendig die neue persönliche Schutzausrüstung überreichen zu dürfen.

Nachdem die Kameraden im vergangenen Jahr zunächst verschiedene Ausrüstungen und Anzüge probegetragen hatten, konnte aufgrund des Ergebnisses dieser Erprobung und der Testphase ein Modell gefunden werden, dass den Anforderungen aller Beteiligten entsprach. Die alte Schutzbekleidung hatte nach 10 Jahren die Nutzungsdauer und den Gewährleistungsschutz erreicht, warum die deutschlandweite Ausschreibung einer neuen Schutzkleidung  anschließend erfolgte.

Insgesamt wurden für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Mendig mit 75 neuen Schutzanzüge im Wert von knapp 97.000 EUR ausgestattet.

Bürgermeister Lempertz ist froh, dass „mit der neuen persönlichen Schutzausrüstung jede Kameradin und jeder Kamerad der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde nun optimal ausgerüstet ist. Die Feuerwehren schützen unsere Bevölkerung Tag für Tag rund um die Uhr. Daher ist es unsere Aufgabe dafür zu sorgen die Feuerwehrleute ebenfalls zu schützen“, unterstrich der Bürgermeister der VG Mendig und zugleich oberster Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr das ehrenamtliche und aufopfernde Engagement der Feuerwehrangehörigen in der Verbandsgemeinde.

Die neuen Anzüge zeichnen sich unteranderem dadurch aus, dass sie eine vierfache Reisfestigkeit besitzen und sich so keine beschränkte Nutzungsdauer durch frühzeitige Materialermüdung ergibt. Ferner schütz eine Brandfestigkeit von 700°C den Retter noch besser in Einsätzen. Zugleich wird die Wahrnehmung der Kameradinnen und Kameraden auf  Verkehrsstraßen oder etwa bei starker Rauchentwicklung deutlich verbessert. Auch das Innenklima verbessert sich durch die neuen Anzüge enorm. Denn durch die sogenannte „Airlock Mebrane“  wird die Wärmestrahlung zum Körper um 80 % gesenkt. Ergo verringert weniger Schwitzen beim Einsatz eine mögliche Dehydration der Feuerwehrfrau oder des Feuerwehrmanns bei seiner Arbeit.

 

Auch Wehrleiter Stephan Schüller ist sehr zufrieden mit der Anschaffung der Schutzanzüge und lobt den besonderen Tragekomfort, der sich auch dadurch zeigt, dass bei Bewegungen während der Arbeit die Jacke nur minimal nach oben rutscht. Das dies ungeschützte Stellen am Körper vermeidet ist für ihn nicht unerheblich für die Sicherheit seiner Kameradinnen und Kameraden.

 

Im Feuerwehrhaus in Mendig übereichte Bürgermeister Lempertz symbolisch den Atemschutzträgern in der Feuerwehr die neuen Schutzanzüge. Nach dem Anlegen der Schutzausrüstung stellte man sich zu einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem neuen, im Herbst für rund eine halbe Million Euro angeschafften Rüstfahrzeugs am Standort Mendig auf.

 
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