Namensänderungen

Bei Namensänderungen ist zu unterscheiden zwischen

  • Namensänderung durch Erklärung und
  • behördliche Namensänderungen (öffentlich-rechtliche-Namensänderungen)

Namensänderung durch Erklärung:

Hierzu zählen

  • die nachträgliche Bestimmung eines gemeinsamen Ehenamens
  • die Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen
  • der Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen
  • die Wiederannahme eines früheren Namens
  • namensrechtliche Erklärung für Kinder

behördliche Namensänderungen:

Hierbei handelt es sich um eine Aufgabe, die im Bereich der VG Mendig seit dem 01.01.2011 beim Standesamt angesiedelt ist. Als Grundlage dient das Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (Namensänderungsgesetz).

Da es sich jedoch nicht um eine standesamtliche Aufgabe handelt, wird der Sachbearbeiter nicht in seiner Funktion als Standesbeamter tätig, sondern als Bediensteter der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig.

Das deutsche Namensrecht ist durch die entsprechenden Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches umfassend und grundsätzlich abschließend geregelt. Eine öffentlich-rechtliche Namensänderung dient dazu, Unzuträglichkeiten im Einzelfall zu beseitigen. Der Vor- und/oder Familienname kann daher nur im Ausnahmefalle auf Antrag geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt.

Ob ein wichtiger Grund vorliegt, muss im Einzelfall geprüft werden. Die Motive sind sehr unterschiedlich und generelle Auskünfte daher kaum möglich. Eine persönliche Beratung vor Antragstellung ist daher empfehlenswert.

Für ein Beratungsgespräch und Ihre Antragstellung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Frau Rita Schmitz
Tel:  02652/9800-24
Fax: 02652/9800-29
Mail: r.schmitz.vg@mendig.de

 
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