Kul-tour 2020

Das Kul-tour Programm in 2020 bietet wieder eine top Auswahl an bekannten Künstlern der Comedyszene, die man auf keinen Fall verpassen sollte.
Martin Schopps wird im März mit seinem neuen Programm "Tafeldienst" den Anfang machen und damit man erst gar nicht aus dem Lachen kommt, folgt schon bald die bekannteste Improvisationstheatergruppe Springmaus. Aber das war noch nicht alles, denn Basta wird wieder mit ihem a cappella Programm die Zuschauer vom Sitz reißen. In der zweiten Halbzeit werden Guido Cantz und Willy Astor für einen unterhaltsamen Abend in Mendig sorgen. Den Abschluss wird Konrad Beikircher mit einem Rückblick auf "400 Jahre Beikircher" geben.

Seien Sie also dabei, wie Kul-tour Mendig zusammen mit der Stadt und Verbandsgemeinde Mendig, sowie der Kreissparkasse Mayen dem Publikum wieder einmal ein hochwertiges und abwechslungsreiches Programm bieten - denn...SO GEHT ENTERTAINMENT


Fr, 20. März 2020
Martin Schopps - "Tafeldienst" - Schwammdrüber war gestern

„Setzen sechs!“ Wenn Martin Schopps das Klassenbuch öffnet und den „Tafeldienst“ einteilt, bleibt kein Auge trocken. Ob Merksatz, Dreisatz oder Satzbau, als Lehrer für Deutsch und Sport und Vater zweier schulpflichtiger Kinder, weiß Lehrer Schopps wovon er spricht. Nämlich von dem ganz normalen Wahnsinn an Deutschlands Lehranstalten – im Klassenraum, Lehrerzimmer und auf dem Pausenhof. Erziehungsberechtigte in geistiger Quarantäne beim Elternsprechtag, Schüler mit Lernallergie oder weichgespülte Kollegen im pädagogischen Kuschelmodus. Pointenreich, mit ungeheurem Sprachwitz und immer auf den Punkt – so ist der „Tafeldienst“ mit Martin Schopps. Schwamm drüber war gestern!

Seine komödiantischen Sporen verdiente sich Martin Schopps auf den Bühnen des Rheinischen Frohsinns – eine Herausforderung. Vor 17 Jahren begann alles beim Kölner Karneval, dem er immer noch treu ist. Dort zählt der 44-Jährige mit seinem bissigen Humor längst zur Champions League der Rednergilde. Nach etlichen Kurzauftritten in Gürzenich, Sartory und LanxessArena, präsentiert der Vollblutentertainer jetzt seine Erlebnisse in seinem ersten Soloprogramm. Mit souveräner Leichtigkeit, hoher Gagfrequenz und Pointenvielfalt überzeugte Schopps „Tafeldienst“ schon auf dem Köln-Comedy-Festival.

Die Zuschauer können sich auf eine One-Man-Live-Show mit grammatikalischen Tiefschlägen, überraschendem Halbwissen und hoher Zwerchfellbelastung freuen. Kurz: Intelligente Comedy mit hohem Tiefgang.


Sa, 25. April 2020
Springmaus - "Total Kol
legial"

Die deutschlandweit bekannteste Improvisationstheatergruppe Springmaus ist seit 1982 mit verschiedenen Live-Programmen in ganz Deutschland unterwegs. Erfolgreiche Comedians und Kabarettisten wie Dirk Bach, Bernhard Hoëcker, Tetje Mierendorf und Ralf Schmitz haben ihre Karriere als Ensemble-Mitglied der Springmaus begonnen.

Auf der Arbeit gibt es zwei Sorten von Kollegen. Die einen, die unverhohlen anderer Leute Joghurt aus dem Kühlschrank der Gemeinschaftsküche verspeisen. Und die anderen, die gern helfen und immer für einen da sind, immer und immer wieder, auch dann wenn gar keine Hilfe erforderlich ist und man lieber in Ruhe arbeiten würde.

Es gibt also die nervigen und – die noch nervigeren. Und vom Chef ganz zu schweigen…

Doch auch am Arbeitsplatz gilt Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Selbst dann, wenn der Kollege die Arbeit scheut wie der Veganer das Fleisch.

Oder gibt es sie doch? Die Kollegen mit denen man gern zusammenarbeitet, auf die man sich sogar an einem Montagmorgen freut, weil man so gut mit ihnen auskommt? Sollte dies der Fall sein, droht Gefahr von anderer Seite, nämlich ein Verstoß gegen das oberste unge-schriebene Gesetz des Arbeitsplatzes: „Never fuck the company!“

Die Springmäuse ergründen in ihrem neuen Programm ebendiese Höhen und Tiefen der Ar-beitswelt. Ob als Handwerker oder Feuerwehrfrau, ob im Büro oder auf der Baustelle, sie bleiben dabei vor allem eins: „TOTAL KOLLEGIAL!“


Sa, 23. Mai 2020
Basta - "In Farbe"

Ein Zuviel an Grau musste man von basta noch nie befürchten. Beständig versorgen die fünf Jungs im besten Alter ihr Publikum seit Jahren mit lebensprallen Liedern, umwerfend komischen Geschichten und feinsinnigen Balladen und arbeiten so unentwegt an der kulturellen Kolorierung für eine Bunte Republik Deutschland.

Dass das a cappella, also nur mit Stimmen geschieht, ist dabei fast schon Nebensache. Ganze Orchester und Bands entstehen vor den inneren Augen und Ohren des Publikums. Auch hier ist es der (musikalische) Farbenreichtum, der souveräne Zugriff auf alle erdenklichen Genres und Stilrichtungen, der basta so auszeichnet.

Nachdem sie uns bei ihrer letzten Show „Freizeichen“ mit dem Büroshanty „Cut, copy & paste“ begeistert haben, spendieren sie uns dieses Mal mit ihrer Dancenummer „Reggaeton im Altersheim“ eine weitere so unwahrscheinliche wie geniale Kombination zweier Welten, die nach einmaligen Hören nicht mehr voneinander zu trennen sind.

Diese irrwitzigen und doch so passenden Kombinationen sind neben ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz so etwas wie bastas Markenzeichen: „Kranke Männer“ verbindet klassischen Hardrock mit maskuliner Wehleidigkeit, „Mein Auto“ alpine Ländlerromantik mit einer satirischen Hymne auf des Mannes besten Freund, das Auto.

Apropos Satire: Dass Gesellschaftskritik bei basta nie mit erhobenem Zeigefinger und Moralpredigten, sondern immer sympathisch und mit einem verschmitzten Lächeln dargereicht wird, ist ihre große Stärke.

basta schmieren uns keinen Honig um den Mund. Dass es manchmal schwer ist, dieses Leben, davon wissen und singen sie. Aber sie zeigen uns, dass wir das Recht haben, über all die Zumutungen zu schmunzeln. „Das Leben ist kein Wandtattoo“ heißt es bei ihnen, und dass dieser Satz schon fast selber zum Sinnspruch taugt, ist auch wieder eine so typische basta-Ironie.

Nein, basta nehmen das Leben ernst und humorvoll zugleich, und das muss man ihnen erstmal nachmachen. Sie gewinnen jeder schmerzlichen, traurigen oder auch nur banalen Situation einen neuen Blickwinkel ab und machen ihn damit schöner. Und was einem den einen oder anderen Tag normal, alltäglich und grau erschienen haben mag, das sieht man spätestens nach dem Besuch einer basta-Show: in Farbe.



Sa, 05.09.2020
Guido Cantz - "DAS VOLLE PROGRAMM - Ich sehe was, was du nicht siehst -"

Guido Cantz ist einer der fleißigsten und erfolgreichsten Entertainer Deutschlands – seit fast 30 Jahren begeistert er seine Zuschauer auf Comedy-Bühnen, im Karneval und mit seinen zahlreichen TV-Shows. Bei diesem Arbeitspensum sieht er seine Frau kaum noch, dafür sieht SIE ihn umso öfter: Sie muss einfach nur der Fernseher anmachen – mit großer Wahrscheinlichkeit lacht ihr der geliebte Ehemann entgegen.

Mit seinen Erfolgs-Shows „Verstehen Sie Spaß“, „Die Montagsmaler“ und „Für immer Kult“ und seinen regelmäßigen Auftritten in TV-Rennern wie „Genial daneben“ oder „Meister des Alltags“ ist Guido Cantz einer der meistbeschäftigten TV-Stars der Nation. Wenn einer sich mit Fernsehen auskennt, dann er. Dieses Wissen teilt er jetzt mit seinen Fans – in seiner brandneuen Bühnen-Show „Das volle Programm – ich sehe was, was du nicht siehst“.

Guido Cantz zappt sich amüsant und urkomisch durch 70 Jahre deutsche Fernsehgeschichte – vom ersten Testbild bis zum letzten Dschungelkönig. Auf seiner Zeitreise begegnen wir TV-Ikonen mit vier Beinen (Lassie, Black Beauty, Joko und Klaas), mit zwei Beinen (von Peter Frankenfeld bis Florian Silbereisen) und sogar einem ohne Beine (Flipper).

Der blondeste Comedian des Landes setzt sich mit uns im Schlafanzug auf die 70er Jahre Couch, erinnert an die TV-Helden unserer Kindheit und erklärt, was Pan Tau, Daktari und die zauberhafte Jeannie mit ihm gemacht haben. Und er erzählt, wie sein Papa reagierte, als 1974 mitten im WM-Finale das Bild ausfiel. Guido Cantz weiß auch, warum bis heute jeder „Tutti Frutti“ kennt, obwohl es

niemand gesehen hat; er präsentiert die spektakulärsten Wetten, die es NICHT „bei Wetten dass …?“ zu sehen gab; und er verrät seine persönliche Idealbesetzung fürs nächste Dschungelcamp – halt: Das volle Programm!

Nach über 20 Jahren vor der Kamera kann Guido Cantz zusätzlich behaupten: „Ich sehe was, was du nicht siehst“ und gewährt seinen Zuschauern einen hochkomischen Blick hinter die TV-Kulissen. Denn er weiß: Beim „Bambi“ wird’s erst dann lustig, wenn die Kameras längst aus sind.

Wie schon mit seinen Erfolgs-Programmen „Cantz schön frech“, „Ich will ein Kind von Dir“, „Cantz schön clever“ und „Blondiläum“ präsentiert sich Guido Cantz auch mit „Das volle Programm“ als Live-Comedian der Spitzenklasse. Darum heißt es für alle, die gern lachen: Unbedingt einschalten!




Fr, 02. Oktober 2020

Willy Astor - "Jäger des verlorenen Satzes"

Der Podestsänger Willy Astor präsentiert sein neues Programm für Wortgeschrittene und ist der Jäger des verlorenen Satzes. Alles was in der Deutschen Sprache vermutet oder vermisst wird, kommt nun endlich auch noch zum Vorschein!
Der Silbenfischer und Komödiantenmechaniker aus Bayern ist wieder unterwegs mit neuer Wortsgaudi und begibt sich auf die Suche nach Subjekt, Objekt und Glutamat.
Ein Programm in Reimkultur, wie immer kommt auch der Humor wieder direkt vom Erzeuger, ein echter Astor wieder also, was sonst.
Astor erzählt sinnlose Geschichten mit Tiefgang und Bedeutung, singt Liebeslieder und Augenlieder, leicht begleitet auf Gitarre und Piano, er wird zwar nicht so gut spielen wie es der Paolo conte , singt dafür aber von Nudeln die früher mal Teig waren und sieht Frauen in New York gerne bei Donner kehren.

Fazit: diese durchgeknallte Welt braucht genau dieses Programm. Albernheit verhindert immer noch den Ernst der Lage – spätestens seit dem Lena Mayer auf dem Land ruht. Viel Freude beim Abschalten und Loslachen.
Astor meint:
Von allen Täxten, sind die verhäxten mir am Näxten – die find ich am Bäxten.


Sa, 21. November 2020
Konrad Beikircher - "400 Jahre Beikircher"


Wissen Sie was 1619 war? Da hat ein Brüssler Bildhauer dat Männeken Piss gemeißelt, seit der Zeit DAS Symbol für Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Und für Kleinkunst, die so heißt, weil dat Dingen von Männeken ziemlich klein geraten ist.

Das ist nun 400 Jahre her und ebenso seit 400 Jahren komme ich Ihnen mit dem ein oder anderen zu Ihrem Vergnügen: was es so mit der rheinischen Relativverschränkung auf sich hat (da kommen auch hartgenossene Lateiner ins Stottern!), wie das mit dem Ei ist, wenn man es durch die deutschen Sprachlandschaften kullern lässt und was das rheinische Alibi (ein Mitschnitt aus der Wirklichkeit übrigens).


Alle Veranstaltungen finden in der Laacher See Halle Mendig statt.
Einlass 19.15 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Ticketverkauf:

Tabakwaren Blum
Poststraße 27
56743 Mendig
02652 4462

www.ticket-regional.de/kul-tour

 
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