Presse & Aktivitäten

 

 


Preigekrönt und preisverdächtig

Preisgekrönt mit dem Großen Preis des Mittelstands 2017.
Preisverdächtig sind Innovationskraft und Tempo der Unternehmensentwicklung der Thermo-Oel-People.

Spatenstich für neue Produktionshalle und Lagerhalle



Bell. Am 30 September 2016 feierte die Firma Heuft in Bell dort, wo  vorher eine Halle aus den 50er Jahren stand, die Grundsteinlegung ihres neuen Bürogebäudes (Bauabschnitt I). "Fast genau nach einem Jahr ist heute die Fertigstellung und Übergabe. Das nenne ich mal eine Punktlandung! Pünktlich fertig, Kosten und Termine im Plan - Eine tolle Leistung!"

Mit diesen Worten begrüßte Thomas Heuft, Geschäftsführer und Gesellschafter der Heuft-Unternehmensgruppe am Freitag, dem 29. September zahlreiche Ehrengäste zum Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt. Zu den Gästen zählten u.a.: Landrat Dr. Alexander Saftig, der 1. Beigeordnete der VG Mendig, Joachim Plitzko, Ortsbürgermeister Bernd Merkler, Henning Schröder und Rita Emde von der WFG des Kreises MYK sowie die HEUFT - Thermo-Oel-People, genauer gesagt die leitenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abteilungen Produktion, Arbeitsvorbereitung, Einkauf und Lager, die in den beiden neuen Gebäude arbeiten werden.

Das neue dreigeschossige, moderne Büro-, Schulungs- und Empfangsgebäude ist im ersten Bauabschnitt für circa 3 Millionen Euro errichtet worden. Die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung werden es im Oktober beziehen.

Bereits vor einem Jahr stand die Weiterentwicklung des Firmengeländes fest. Thomas Heuft wörtlich: "Sie sehen auf unserem Firmengelände zu viele Container, zu viele Leichtbauhallen und Zelte, wir platzen aus den Nähten, aber das soll sich baldmöglichst ändern. Deshalb freue ich mich heute auf den Spatenstich für den Bauabschnitt II!"

Thomas Heuft, Geschäftsführer und Gesellschafter der Heuft-Unternehmensgruppe, begrüßte die Ehrengäste zum Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt.

Bei dem Bauabschnitt II handelt es sich um gleich zwei große Gebäude: Das zweigeschossige Gebäude Nr. 6 wird ein großes, modernes Zentrallager und eine große Blechproduktion mit Bürogebäude, Sozialräumen und einem großen Mehrzweckraum. Das Gebäude Nr. 7 wird eine zweite große Produktionshalle/ Endmontagehalle mit Büros und Sozialräumen. Außerdem werden die Parkflächen deutlich erweitert und das Außengelände den neuen Gegebenheiten angepasst. "Wir bewegen 60.000 cbm Erde und bauen auf dem 20.000 qm großen Grundstück zwei große Gebäude mit einer Fläche von insgesamt ca. 7.000 qm. Dabei sind wir nicht nur energiesparend, sondern auch energieerzeugend. Eine weitere Photovoltaik-Anlage mit 340 KWp (Kilowatt-Peak) wird unseren Energiebedarf unterstützen. Dieser nächste Schritt ist für uns ein großer Meilenstein", so Thomas Heuft, der erklärend hinzufügte: "Es ist eine Verbindung oder besser Zusammenführung von zwei getrennten Produktionen (nach über 12 Jahren (!) - hier Bell, dort Mayen), eine Zusammenführung von Mitarbeitern, die sich bisher nur wenige Male im Jahr sahen. Zukünftig wird alles zentral an einem Ort, hier in Bell sein. Mit Bauabschnitt II sind wir in der Lage im gewünschten Maße auf die weltweite Nachfrage entsprechend zu reagieren. Die Kapazität erhöht sich deutlich und sollte dies irgendwann einmal nicht mehr reichen, dann haben wir nun Erweiterungsmöglichkeiten. Bauphase II ist auch ein Meilenstein, bei dem wir die Politik der kurzen Wege räumlich weiter umzusetzen wollen. Wir möchten für ein noch angenehmeres Arbeitsklima und Umfeld sorgen und die Attraktivität unseres Unternehmens hier am Traditionsstandort Bell in der Eifel auch weiter erhöhen."

Er habe seiner Frau zwar versprechen müssen, nichts über die Bauabschnitte III zu sagen, dennoch verriet Thomas Heuft: "Bauabschnitt III ist sozusagen in der Planungsphase und Bauabschnitt IV ist noch eine Vision!"


Frau Heuft-Lubberich erläutert Landrat Dr. Saftig die Pläne für den zweiten Bauabschnitt

Vor dem offiziellen Spatenstich und einem geselligem Beisammensein, das im Rahmen eines Oktoberfestes für die Heuft-Mitarbeiter/-innen stattfand, wies Landrat Dr. Alexander Saftig in seinem Grußwort auf die großen Erfolge des innovativen Unternehmens hin, welches in der achten Generation seinem Standort treu bleibt. Dabei nannte er u.a. die Auszeichnung durch Kreis und Land: "Familienfreundliches Unternehmen 2014" und Attraktiver Arbeitgeber 2017 sowie "Großer Preis des Mittelstandes 2017" und "Innovationspreis in der Kategorie Handwerk für den Turbo-Therm-Stikkenofen 2017".

Der 1. Beigeordnete Joachim Plitzko wies darauf hin, dass die Firma Heuft abermals und nachhaltig in den Standtort Bell investiert habe. "Für das Backofenbauerdorf Bell und den Wirtschaftsstandort der VG Mendig ist die Firma Heuft ein äußerst wichtiger Wirtschaftsbetrieb und zudem eine nahezu weltweite Werbung!"

Ortsbürgermeister Bernd Merkler ergänzte: "Innovation gilt als ein Treiber der Expansion. Gerne unterstützen wir die Unternehmensgruppe Heuft bei der Realisierung Ihrer Zukunftspläne und schaffen gemeinsam mehr Raum für Innovation am Traditionsstandort Bell."


Thomas Heuft, Geschäftsführer und Gesellschafter der Heuft-Unternehmensgruppe, und Geschäftsführer Georg Rosenbach freuen sich über die Verleihung des Großen Preis des Mittelstandes, gestiftet von der Oskar-Patzelt-Stiftung, und sind stolz auf die Leistung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Foto:Boris Löffert.

Anlässlich der Preisverleihung des Großen Preises des Mittelstands 2017 an die Firma Heuft gratulierte Jörg Lempertz als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig der Heuft-Geschäftsführung und dem ganzen Team: "Der Mut zur Innovation ist ein fester Bestandteil Ihrer Firmenphilosophie. Über Generationen hinweg sind Sie in Ihrer 300-jährigen Unternehmensgeschichte auf dem starken Fundament Ihres Erfahrungsschatzes in Kombination mit Expertenwissen stehts Bündnisse mit der Zukunft eingegangen - Innovation aus Tradition. Gerne sind auch wir Ihr Bündnispartner für die Zukunft."

In diesem Jahr stand der Wettbewerb des Großen Preises des Mittelstands unter dem Motto "Respekt und Achtung". Der Firma Heuft gelingt es lt. Jury als soziales und hoch innovatives Unternehmen durch hervorragende Leistungen über alle Kategorien hinweg zu überzeugen und strengste Wettbewerbskriterien zu übertreffen.

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Stromerzeuger aus Mendig stehen bei Kunden in der ganzen Welt

R Schmitt Enertec hochspezialisiert - einer von nur 13 Herstellern von Gasmotoren weltweit!



Mendig. „Wir haben uns auf die Herstellung von Gasmotoren zur sauberen und zuverlässigen Stromversorgung spezialisiert. Unsere Kunden auf der ganzen Welt erzielen mit unseren Aggregaten erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten“, bringt Rehan Hashmi, Geschäftsführer von R Schmitt Enertec, das Konzept seines Unternehmens auf den Punkt. Landrat Dr. Alexander Saftig machte sich gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Lempertz, Stadtbürgermeister Peter Ammel und Vertretern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) vor Ort ein Bild vom Know-How des Global Players im Mendiger Industriegebiet.

Seit 1976 entwickelt und produziert R. Schmitt Enertec Gasmotoren, Stromaggregate oder Kraft-Wärme-Kopplungssets. Der Landrat ist beeindruckt: „Der Bedarf an zuverlässiger Energieversorgung ist weltweit enorm und wächst täglich. Die hier hergestellten Mayen-Koblenzer Produkte erfüllen einen wertvollen Auftrag, denn sie kommen oft dort zum Einsatz, wo keine stabile Energieinfrastruktur für die dort lebenden Menschen vorhanden ist.“ Im Gegensatz zu Mitbewerbern verfolgt man in Mendig die Philosophie, so viele Komponenten wie möglich in eigener Fertigung herzustellen. „So können wir kurzfristig und flexibel auf Marktanforderungen reagierten“, sagt der Geschäftsführer Hashmi. Vor vier Jahren übernahm er die Firma und führt das Unternehmen als Familienbetrieb in Zusammenarbeit mit seiner Tochter und seinem Sohn. Der Senior verfügt über Branchen- und Marktkenntnisse aus seiner früheren Tätigkeit in Dubai. „Für mich standen Produkte `Made in Germany` immer für höchste Qualität“, so Hashmi.

Rehan Hashmi (4.v.l.) begrüßte seine Gäste rund um Landrat Dr. Alexander Saftig (3.v.l.) und Bürgermeister Jörg Lempertz (5.v.l.) auf dem Gelände von R. Schmitt Enertec im Mendiger Industriegebiet.

Die Familie hat seit der Übernahme kräftig in den Standort investiert. So wurden die Entwicklungsabteilung ausgebaut und neue Fertigungsmaschinen gekauft. Zuletzt wurde die Produktionsfläche durch den Kauf einer angrenzenden Halle auf 16.600 Quadratmeter erweitert. „Made in Germany“, insbesondere „Made in Mendig“, kann im globalen hart umkämpften Wettbewerb zur Fertigung von Gasmotoren punkten, da sich hier beste Standortfaktoren mit dem Mut der Geschäftsführung und der hohen Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinen“ zeigte sich Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, von der jüngsten Firmenentwicklung begeistert.

Der Betrieb wächst und soll durch zukünftige Investitionen noch weiter vorangetrieben werden. Gab es zur Übernahme im Jahr 2013 45 Arbeitsplätze, sind heute bereits mehr als 80 Mitarbeiter für R. Schmitt Enertec tätig. Familie Hashmi beschäftigt derzeit zwei Auszubildende. Auch höherqualifizierte Fachkräfte werden gefördert. Derzeit ermöglicht die Firma zwei Dualen Studenten in Kooperation mit der Hochschule Koblenz ein Studium. Daneben wird zwei Schülern der Fachoberschule Mendig einen Jahrespraktikum zum Erlangen der Fachhochschulreife geboten. Dazu Hashmi: „Wir sind ständig auf der Suche nach neuen qualifizierteren Mitarbeitern für unser Team.“

Stadtbürgermeister Ammel betonte beim Rundgang durch das Unternehmen: „Die Bündelung der Geschäftsbereiche Forschung, Entwicklung sowie Produktion ermöglicht nicht nur eine hohe Fertigungstiefe am Firmenstandort – sie eröffnet Schülern, Studenten und Fachkräften gleichzeitig breitgefächerte Betätigungsfelder und machen R Schmitt Enertec damit zu einem wichtigen Partner für Ausbildung und Beruf in Mendig.“



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Innovationspreis 2017 geht in die Verbandsgemeinde

Ausgezeichnet!

- Beller Backofenbauer ist Preisträger in der Kategorie Handwerk
- HEUFT Unternehmensgruppe überzeugte Jury mit nachhaltiger Thermo-Oel-Technologie
- Raum für Innovation an traditionellem Wirtschaftsstandort


Bell/VG Mendig. "Innovation heißt Zukunft. Unternehmer, die mit Mut und mit Kompetenz innovative Ideen in marktgängige Produkte umsetzen, sichern den mittelständischen rheinland-pfälzischen Unternehmen ihre gute Marktposition - in der Region, in Deutschland und weltweit." Mit diesen Worten ehrte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing die Preisträger des Innovations-preises 2017. Anlässlich der Preisverleihung in Trier zeichnete er das in Bell ansässige Familienunternehmen HEUFT in der Kategorie Handwerk für die innovative Entwicklung ihres Turbo Therm Stikkenofens aus. Der Einsatz der Thermo-Oel-Technologie als Wärmeträgermedium in einem Wagenofen, der überwiegend für Kleingebäck eingesetzt wird, überzeugte die Jury. Nachhaltig wirksame Vorteile wie die Erhöhung der Energieeffizienz, Senkung der Gestehungs- und Wartungskosten, eine bessere Raumausnutzung sowie die Vernetzung mit bestehenden Backofensystemen begeisterten durch den hohen Innovationsgrad.

Christoph Fülbier, Leiter der Produktentwicklung HEUFT, nahm den Preis stellvertretend für alle Projektbeteiligten entgegen. Im Rahmen der Preisverleihung erklärte er die Besonderheit der Thermo-Oel-Technologie und betonte die historisch gewachsene Verbundenheit des Unternehmens zum Firmenstandort Bell und dessen Backofenbau- und Natursteintradition. "Der Preis ist eine tolle Anerkennung unserer Arbeit und eine Würdigung der Einsatz- und Leistungsbereitschaft aller Beteiligten auf dem langen Weg einer Produktentwicklung. Zugleich motiviert er uns als Team für die Weiterentwicklung neuer Projekte", freute sich Christoph Fülbier.

Thomas Heuft, Geschäftsführer und Gesellschafter der HEUFT Unternehmensgruppe, resümierte: "Seit mehr als 300 Jahren baut die Familie Heuft Backöfen. Aus dieser Tradition heraus bauen wir auf einen breiten Erfahrungsschatz: Ohne diese Basis wäre der Mut zu Innovationen nicht möglich, aber ohne den Mut zu Innovationen wäre dieser Erfahrungsschatz nichts wert. So haben wir in den vergangenen 30 Jahren den Backofenbau mit der Thermo-Oel-Technologie revolutioniert und in Form von innovativen Produkten bis hin zur Marktführerschaft weiterentwickelt. Dabei haben wir uns als Maßstab immer an den Anforderungen des Marktes und die der Kunden orientiert. Ein besonderer Dank gilt an diesem Tag all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern."

Im Anschluss an die Preisverleihung ließ sich der Wirtschaftsminister bei einem Rundgang durch die Ausstellung der Preisträger von Thomas Heuft und Georg Rosenbach die Thermo-Oel-Innovation ausführlich erläutern.


V. li. n. re.: Doris Roßmann (Beigeordnete der Ortsgemeinde Bell), Jörg Lempertz (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig), Bernd Merkler (Ortsbürgermeister von Bell), Dr. Volker Wissing (rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister), Thomas Heuft (Geschäftsführer und Gesellschafter der HEUFT Unternehmensgruppe), Georg Rosenbach (Geschäftsführer der HEUFT Unternehmensgruppe), Christoph Fülbier (Leiter Produktentwicklung HEUFT), Rita Emde (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein), Michael Schäfer (Konstrukteur HEUFT) und Christian Fink (Konstrukteur HEUFT).

Bei diesem Rundgang gratulierten auch die politischen Vertreter der Heimatregion des Preisträgers, die der Einladung des Wirtschaftsministeriums zur Preisverleihung nach Trier gerne gefolgt waren: "Wir freuen uns sehr, der HEUFT Unternehmensgruppe aus Bell heute persönlich zur Auszeichnung des Wirtschaftsministeriums gratulieren zu dürfen. Der älteste Backofenbauer Deutschlands ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber in unserer Verbandsgemeinde, sondern zugleich auch besonders innovativ. Er hat es geschafft, die traditionelle Handwerkskunst des Backofenbaus in die Moderne zu tragen. Vom Kleinbackofen bis hin zum hochleistungsfähigen Industriebackofen stellen die Mitarbeiter in Bell Öfen für Kunden in der ganzen Welt her und werden dies auch weiterhin von dort aus tun. Derzeit investieren die "Thermo-Oel-People" mit einem leistungsfähigen Verwaltungszentrum in den Ausbau des Stammsitzes ihres Familienunternehmens in unserer Verbandsgemeinde. Wir gratulieren von Herzen und wünschen HEUFT weiterhin viel Erfolg", beglückwünschte Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, die Vertreter des Preisträgers. Der Ortsvorsteher der Gemeinde Bell, Bernd Merkler, schloss sich der Gratulation an: "Ein traditioneller Wirtschaftsstandort bietet auch Raum für zukünftige Innovationen. Die geplante Errichtung von zwei neuen Produktionshallen mit einer Größe von 2.500 und 5.000 qm in Bell ermöglicht den Preisträgern viel Platz für die Realisierung ihres Ideenreichtums und die Umsetzung in einzigartige Produkte. Herzlichen Glückwunsch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HEUFT Unternehmensgruppe zur Verleihung des Innovationspreises 2017."

Der rheinland-pfälzische Innovationspreis wurde bereits zum 29. Mal verliehen und zählt damit zu den traditionsreichsten Preisen Deutschlands für innovative Projekte. Der Preis wird gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und den Arbeitsgemeinschaften der IHK und HWK in Rheinland-Pfalz ausgelobt.

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Spatenstich für neues Verwaltungsgebäude der Massivhaus Mittelrhein GmbH

Stein auf Stein an der Zukunft des Unternehmens bauen

- Massivhaus Mittelrhein investiert 4,7 Millionen Euro in Mendig.
- Wirtschaftsstandort überzeugte für Verbleib mit langfristiger Perspektive.
- Verwaltung der "kurzen Wege"

 

Mendig. Tag für Tag setzen Marco Buch, Inhaber der Massivhaus Mittelrhein, und die beiden Geschäftsführer Rainer Mannebach und Marcus Fronert Ihr Know how und das Ihres Teams für die Realisierung der Wohnträume Ihrer Kunden ein. Mit dem Spatenstich für ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude bauen sie nun an der Zukunft ihres eigenen Unternehmens.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, dem Mendiger Stadtbürgermeister, Hans-Peter Ammel, und dem Architekten, Sven Letschert, gaben sie den Startschuss für das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 4,7 Millionen Euro.

 

Der neue Firmensitz der Massivhaus Mittelrhein wird auf einer Fläche von 2.600 Quadratmetern Raum für bis zu 80 Mitarbeiter bieten. Die Architektur des Gebäudes sieht zwei Flügel in moderner Optik vor, die Optionen für eine zukünftige Erweiterung der Büroflächen für weitere 40 bis 50 Mitarbeiter ermöglicht. Insgesamt bietet das Grundstück im Gewerbegebiet Mendig eine Gesamtfläche von 13.000 Quadratmeter. Sven Letschert erläuterte vor Ort eine Besonderheit der Fassadengestaltung. Farblich wird diese an die heimischen Natursteine Mendiger Basalt und Weiberner Tuff angelehnt sein. Um dies zu erreichen, wird derzeit ein spezieller Putz entwickelt, in den Basaltlavapartikel eingebunden sein werden.  Geschäftsinhaber Marco Buch betonte in diesem Zusammenhang: " Die Firma Massivhaus Mittelrhein möchte damit ihre Verbundenheit zum Standort Mendig, zur Region und ihrer langfristigen Ausrichtung Ausdruck verleihen."

Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und ist seit einigen Jahren in der Innenstadt von Mendig in einem historischen Gebäude ansässig. Der Standort überzeugte die Geschäftsführung vom ersten Tag an. "Die optimale Verkehrsanbindung an die Autobahnen A61 und A48 und die damit verbundene schnelle Erreichbarkeit für die Kunden gaben den Ausschlag für den langfristigen Verbleib am Firmensitz." fasste Marcus Fronert die Hauptbeweggründe für ihre Entscheidung zusammen. Rainer Mannebach dazu: "Wir haben hier im Gewerbegebiet Mendig ein in seiner Größe und Lage passendes Grundstück für unser Bauvorhaben und unsere langfristige Perspektive gefunden." Marco Buch ergänzte "die Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden der Stadt und der Verbandsgemeinde erwies sich als unbürokratisch und als Verwaltung der "kurzen Wege".

Als Stadtbürgermeister hörte Hans-Peter Ammel das gerne: „Wir freuen uns, der Massivhaus Mittelrhein hier am Standort eine langfristige Perspektive anbieten zu können. Das Neubauprojekt wird das Gewerbegebiet weiterentwickeln und bereichern.“ Jörg Lempertz schloss sich an und erinnerte sich 15 Jahre zurück. Er hatte mit Marco Buch einen seiner ersten Termine seiner Amtszeit. „Damals wie heute sind Mut und Tatkraft der Antrieb dieser Unternehmer. Diese spiegeln sich in der rasanten Entwicklung der Massivhaus Mittelrhein wider und wird auch deren Zukunft prägen. Schön dies hier in Mendig miterleben zu dürfen.“

 

Feierstunde nach getaner Arbeit. V.li.n.re.: Hans-Peter Ammel (Stadtbürgermeister Mendig), Rainer Mannebach (Geschäftsführer Massivhaus Mittelrhein), Marco Buch (Inhaber Massivhaus Mittelrhein), Sven Letschert (Architekt), Marcus Fronert (Geschäftsführer Massivhaus Mittelrhein), Jörg Lempertz (Bürgermeister Verbandsgemeinde Mendig).

Die Massivhaus Mittelrhein plant und realisiert schlüsselfertig Massivhäuser in den neusten Energiestandards mit regionalen Handwerksbetrieben und einer Qualitätssicherung von der Ausführungsplanung bis zur Fertigstellung durch Begleitung des TÜV Rheinland. In diesem Jahr wird voraussichtlich erstmals die Marke von 200 Ein- und Zweifamilienhäusern erreicht werden können. Ein Team von 75 Mitarbeitern mit bautechnischem, handwerklichem oder kaufmännischem Hintergrund betreut die für ihre Kunden wichtigsten Bauvorhaben im Leben individuell. Im neuen Firmengebäude werden die derzeit auf bis zu drei Standorten in Mendig aufgeteilten Mitarbeiter an einem Ort zusammengelegt. Die derzeit knapp 10 Mitarbeiter in der Außenstelle in Föhren /Trier werden dort weiterhin tätig sein und verbleiben.

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Schreinerei Maria Laach investiert in neuen Produktionsstandort.

 Alles läuft nach Plan.

- Bauleitung bestätigt planmäßigen Bauverlauf.

- Neuer Produktionsstandort schafft Raum für die Kombination von handwerklicher Tradition und modernen Fertigungsmethoden mit ergonomischen Arbeitsabläufen.


Bildunterschrift: Bauleitung informiert Bauherren und Gäste über den Fortgang der Bauarbeiten.
V.li.n.re.: Reinhold Euskirchen (Bauleiter), Marc André Seiler (Geschäftsführer Schreinerei Maria Laach), Nela Guerreiro-Seiler, Jörg Lempertz (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig) und Bernd Merkler (Ortsbürgermeister Bell).

Bell. Bei sonnigem und frühwinterlich kaltem Wetter überzeugten sich die Bauherren Marc André Seiler und Nela Guerreiro-Seiler vom Fortgang ihres Bauvorhabens im Gewerbegebiet "Am Rothen Berg" in Bell. Der für die Planung und Bauleitung verantwortliche Reinhold Euskirchen aus Mendig informierte vor Ort die ebenfalls eingeladenen Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, und Bernd Merkler, Ortsbürgermeister von Bell. Der Bauleiter bestätigte: "Wir liegen derzeit voll im Plan. Je nach Verlauf des Winters ist der Erstbezug der ersten Produktionshalle bereits im Januar möglich und die Fertigstellung des gesamten Bauprojekts für das Frühjahr 2017 vorgesehen."

Auf dem insgesamt 7.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen seit Beginn der Bauarbeiten im vergangenen Oktober zwei funktionale Stahlhallen. Zukünftig werden in Halle 1 auf 1.000 Quadrat-metern Produktionsfläche hochwertige Massivholz- und Einbaumöbel nach individuellen Kunden-wünschen mit handwerklichem Know.How gefertigt werden. Auf einer zweiten Etage sind darüber hinaus Räume für Verwaltung und Personal geplant. In einer zweiten, 800 Quadratmeter großen Stahlhalle, wird ein vollautomatisches Plattenlager entstehen. Eine computergesteuerte Plattensäge und hochpräzise Maschinen mit CNC-Steuerungstechnik werden den Automatisierungsgrad erhöhen und die Arbeitsprozesse verbessern. Ein großzügiger Hofbereich in der Außenfläche sowie die verkehrsgünstige Lage zur 1km entfernt liegenden A61 werden zukünftig den An- und Abtransport erleichtern. Marc André Seiler, Geschäftsführer der Schreinerei Maria Laach, blickt optimistisch in die Zukunft und ist sich sicher: "Der neue Produktionsstandort bietet uns die Platzkapazitäten, um traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßen automatisierten Fertigungsabläufen zu kombinieren. Dabei stehen die Beibehaltung des Handwerks, die Schaffung ergonomisch optimierter Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter und der Ausbau bestehender Geschäftsbereiche mit neuen Projekten z.B. im Zulieferbereich im Vordergrund. Darüber hinaus waren die unmittelbare Nähe zu unserer Wohnambiente-Ausstellung in Maria Laach und die optimale Verkehrsanbindung die entscheidenden Beweggründe bei der Standortwahl."


Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, wünschte allen Beteiligten einen weiterhin reibungslosen Baufortgang und dankte den Bauherren: "Wir freuen uns, solch engagierten Unternehmern wie Herrn Seiler, die traditionelles Handwerk bewahren und in die Moderne führen, Entwicklungspotenzial mit einer langfristigen Perspektive innerhalb der Verbandsgemeinde bieten zu können." Das Beller Gewerbegebiet verfügt über voll erschlossene Freiflächen in Sichtweite der A61. Der Bürgermeister der Ortsgemeinde Bell, Bernd Merkler, schloss sich seinen Wünschen an. "Wir begrüßen mit der Schreinerei Maria Laach einen weiteren regionalen Traditionsbetrieb im Gewerbegebiet "Am Rothen Berg", der die Standortvorteile hier vor Ort erkannt hat und für seinen Unternehmenserfolg zukünftig nutzen möchte."

Das Bauvorhaben innerhalb der Verbandsgemeinde Mendig ist ein Meilenstein in der Firmengeschichte der Schreinerei Maria Laach. Der traditionelle Handwerksbetrieb gründet auf klösterlichen Wurzeln. Im Jahr 2003 übernahm Marc André Seiler seinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb mit einem Angestellten. Heute beschäftigt er 15 Mitarbeiter. Der Schreinereibetrieb ist inzwischen weit über die Region hinaus bekannt für die Herstellung qualitativ hochwertiger Vollholzmöbel in Einzelanfertigung. Maßgebend sind die Ansprüche und Wünsche seiner Kunden, die aus ganz Deutschland kommen, zu denen aber auch nach wie vor das Kloster Maria Laach mit dessen Instandsetzungsarbeiten zählt. Die Vielfältigkeit des Sortiments reicht dabei von individuellen Wohn-, Ess- und Schlafmöbeln über Büroeinrichtungen bis hin zu Küchen. Ein weiterer Schwerpunkt sind spezielle Einbaumöbel und Wohnwandkombinationen, bei denen beispielsweise TV- und Audiotechnik integriert werden ohne Sichtbarkeit der für die Funktionalität erforderlichen Anschlüsse. Nach ökologischen Maßstäben und ausschließlich aus natürlichen Materialien gefertigte Musterstücke können in der Villa Reuter in Maria Laach besichtigt und erworben werden. Auf einer Ausstellungs-fläche von über 500 Quadratmetern werden hier die exklusiven Möbel in einem Gesamtkonzept mit Leuchten und Dekorationsartikeln in einem realen Wohnambiente präsentiert. Frau Guerreiro-Seiler betont in diesem Zusammenhang: "Mit der Villa Reuther können wir unseren Kunden Ideen, Anreize und Problemlösungen für die Gestaltung ihres persönlichen Lebensumfeldes aufzeigen. Kundenservice und die Kundennähe in Maria Laach sind uns besonders wichtig, daher freuen wir uns auch zukünftig interessierte Besucherinnen und Besucher in der Villa Reuther zu begrüßen."




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Automobilzulieferer DTR VMS GmbH nimmt neues Forschungszentrum in Betrieb

- DTR VMS stellt Weichen für Wachstumskurs.
- Neues Forschungszentrum bietet Kapazitäten für bis zu 50 Ingenieure.
- Gewerbepark Flugplatz Mendig kombiniert Standortvorteile wie optimale Verkehrsanbindung und einzigartige 
  Infrastruktur.


Mendig. „Die Zukunft wird so aussehen, wie wir sie gestalten“. Mit diesem Satz des französischen Ökonomen Jean Fourastié, durfte Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig und Verbandsvorsteher des Zweckverbands Konversion Flugplatz Mendig, den Automobilzulieferer in seinem neuen Quartier am Standort Mendig vor Kurzem herzlich begrüßen.

Nach einer rekordverdächtigen Bauzeit von genau einem Jahr hat die DTR VMS GmbH ihr neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Betrieb genommen.

Auch Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel lobte die Innovationsstärke des Unternehmens und bekräftigte die dadurch entstehenden Arbeitsplätze und die entsprechende Sicherung der Fachkräfte in Mendig.

Tatsächlich ist der Automobilzulieferer am Standort Flugplatz Mendig bereits seit 2011 aktiv. Die DTR VMS GmbH ist ein Full-Service Anbieter für die Konstruktion und Fertigung von fortschrittlichen Produkten im Fahrwerksbereich. Man beschäftigt sich am Standort Flugplatz Mendig mit der Entwicklung und Verbesserung der Fahreigenschaften. Hier geht es darum den Fahrkomfort bei Geräuschen, Vibration und Rauheit zu verbessern. DTR VMS arbeitet erfolgreich schon über 20 Jahre eng mit der inländischen Automobilindustrie zusammen. Der Automobilzulieferer DTR VMS kann nun mit der Inbetriebnahme des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Mendig zukünftig auf bis zu 50 hochqualifizierte Vollzeitarbeitsplätze im Ingenieurbereich aufstocken. Der weltweit tätige koreanische Mutter-Konzern mit über 2.000 Mitarbeitern an 14 Standorten in Nordamerika, Europa und Asien findet am Flugplatz Mendig hervorragende Möglichkeiten.

„Auf über 6.500 m² Grundfläche und 1.500 m² Arbeitsfläche mit multifunktionalen Laboren, Büros und einem Balkon mit direktem Blick zur Teststrecke, haben wir nun mehr Raum und Platz zur Umsetzung unserer Innovationen für unsere Kunden“, resümierte Mike Lines, Standortmanager der DTR VMS.

Bürgermeister Lempertz zeigte sich begeistert von der Leistung. „Durch den gemeinsamen Spatenstich vor einem Jahr haben Sie ein Fundament gelegt für ein langfristiges Engagement am Standort Mendig“, stellte Lempertz fest. Er überreichte als Willkommensgeschenk der Verbands-gemeinde den Firmenschriftzug DTR VMS, geschlagen in Mendiger Basalt. So wie der Mendiger Basalt ein bodenständiges und langlebiges Material mit regionaler Verbundenheit sei, so beständig und langlebig soll auch der unternehmerische Erfolg hier am Ort sein.

 

Bildunterschrift: Gemeinsam vor dem neuen Entwicklungs- und Forschungszentrum am Flugplatz Mendig (von links): Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel, Architekt Michael Thillmann aus Koblenz, Standortmanager der DTR VMS, Mike Lines und Mendigs Verbandsgemeindebürgermeister Jörg Lempertz.

„Die letzten fünf Jahre hier in Mendig haben uns zu der Überzeugung kommen lassen, dass es für uns keinen besseren Standort geben kann“, so Mike Lines. „Nachdem wir bisher im Süden des Flugplatzes einige Teilbereiche angemietet hatten, haben wir nun mit dem Neubau unmittelbar neben der Teststrecke, im nördlichen Areal des Flugplatzes, ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum realisieren können. Für uns war es eine große Herausforderung die komplette Bauphase während des üblichen Alltagsgeschäfts zu realisieren“, hob Mike Lines hervor.

Seit 5 Jahren nutzt man am Standort Flugplatz Mendig bereits die einzigartige Infrastruktur. Der Vorteil des multifunktionalen Geländes und den attraktiven Testmöglichkeiten vor Ort sowie den vielfältigen Streckenvarianten in der Umgebung war für die Standortwahl ebenso entscheidend wie die zentrale Lage in Deutschland selbst, mit der ausgezeichneten Verkehrsanbindung zur optimalen Erreichbarkeit der Automobilhersteller.

„Der Flugplatz Mendig hat seine Testphase mit Bestnoten bestanden und spielt nun eine bedeutendere Rolle in der zukünftigen Gestaltung der Produkte und somit des Unternehmens DTR VMS. Die Investitionen in den Standort, wie z. Beispiel der Ausbau der neuen Zufahrtstraße am Flugplatz, zahlen sich aus“. Mit diesen Worten begrüßte Jörg Lempertz als Verbandsvorsteher des Zweckverbands Konversion Flugplatz Mendig dessen Ausschussmitglieder. Im Vorfeld einer nicht öffentlichen Sitzung des Zweckverbandsausschusses hatten die Mitglieder die Gelegenheit sich im Rahmen einer Betriebsbesichtigung ein Bild von den Standortfaktoren zu machen. Als Weichensteller für die Infrastrukturmaßnahmen konnten sich die Teilnehmer vor Ort überzeugen wie wichtig das Ineinandergreifen dieser Standortbedingungen für den Unternehmenserfolg sein kann. Alle Teilnehmer wünschen der DTR VMS langfristig viel Erfolg und bedankten sich für die außergewöhnliche Möglichkeit einen Einblick in den laufenden Betrieb erhalten zu haben.

Bildunterschrift: Begrüßung und Auftakt zur Betriebsbesichtigung. Jörg Lempertz, Verbandsvorsteher, und Mike Lines, Standortmanager der DTR VMS, heißen die Mitglieder des Ausschusses des Zweckverbands Konversion Flughafen Mendig herzlich willkommen.




Investition in Traditionsstandort

Grundsteinlegung für neues Verwaltungsgebäude der HEUFT Unternehmensgruppe in Bell

- Investitionsvolumen von 3 Mio. Euro.
- Geplante Fertigstellung innerhalb eines Jahres.
- Zeitkapsel markiert Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.


Bildunterschrift: Die HEUFT-Geschäftsleitung und Ihre Gäste markieren mit der gemeinsamen Grundsteinlegung und dem Versenken der Zeitkapsel einen Meilensteins in der Unternehmensgeschichte (von rechts): Bernd Merkler (Ortsbürgermeister), Thomas Heuft (Geschäftsführer der Heuft Thermo-Oel), Nicole Heuft-Lubberich, Jörg Lempertz (Bürgermeister der Verbandsgemeinde), Joachim Justen (Bauunternehmen Justen), Henning Schröder (WFG) und Georg Rosenbach (Geschäftsführer der Heuft Thermo-Oel).

Bell. Seit 1840 in der Gemeinde Bell beheimatet hat die inhabergeführte Unternehmensgruppe Heuft mit der Grundsteinlegung für ihr neues Bürogebäude am Freitag, den 30. September, einen Schritt in die langfristige Sicherung des Standortes unternommen.
Im Rahmen eines Festaktes befüllte die HEUFT-Geschäftsleitung, Thomas Heuft, Nicole Heuft-Lubberich und Georg Rosenbach die Zeitkapsel mit einer Tageszeitung, einem Speicherstick mit Unternehmensinformationen, Gratulationsschreiben und weiteren zeitgeschichtlich prägenden Gegenständen. Gemeinsam mit ihren geladenen Gästen wie Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein (WFG), in Vertretung des Landrats Mayen-Koblenz, Dr. Saftig, Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Bernd Merkler, Ortsbürgermeister der Gemeinde Bell, dessen Beigeordnete sowie Architekten, Planern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betonierte die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Heuft die Zeitkapsel in das Fundament ein. Innerhalb eines Jahres wird auf dem Firmengelände ein dreigeschossiger Neubau mit einer Gesamtfläche von bis zu 1.650 qm entstehen, der als Empfangs-, Schulungs- und Bürogebäude genutzt werden wird und über eine Glaskonstruktion an ein Bestandsgebäude angeschlossen sein wird
Thomas Heuft, der das Familienunternehmen zwischenzeitlich in der achten Generation führt, eröffnete zuvor feierlich den Festakt und hieß alle Gäste herzlich willkommen. In seinem Grußwort betonte er insbesondere zwei Dinge: seine Gründerväter hätten mit der Gemeinde Bell bereits den "rechten Fleck" gefunden, dem das Unternehmen auch in Zukunft treu bleiben möchte. Mit einem Lächeln ergänzte er, dass der Neubau auf 49 Betonpfählen, die bis zu 14m tief ins Erdreich ragen, "wohl gegründet" sei und "auf den nächsten Vulkanausbruch rund um Maria Laach bestens vorbereitet sei". Henning Schröder von der WFG überbrachte die besten Wünsche des Landrats und hob die Stellung des Unternehmens als Weltmarktführer für Thermo-Oel Backöfen und dessen Bedeutung für den Landkreis hervor.

Als Bürgermeister der Verbandsgemeinde schloss sich Jörg Lempertz den Wünschen an. Die Verbundenheit der Heuft Firmengruppe mit dem Standort und der Region waren ihm ein besonderes Anliegen. An der Stelle, an der der Neubau entstehen wird, stand bis vor kurzem eine Halle aus dem Jahre 1958. Dies und die Innovationsstärke der Firmengruppe Heuft veranlassten Jörg Lempertz dazu die Verbindung von Tradition und Innovation, die Heuft auszeichnet, zu betonen: "Die Grundfeste Ihres Unternehmens fußen auf den vulkanischen Besonderheiten der Region und der handwerklichen Fähigkeit der hier beheimateten Bevölkerung, die Bell zu einem Zentrum der Backofenbaukunst bis heute gemacht haben. Die Unternehmensgruppe Heuft hält diese Tradition lebendig und führt diese mit der innovativen Thermo-Oel Technik in die Moderne." Ein solcher Tag ist immer auch ein Meilenstein in der Geschichte eines Unternehmens und der geeignete Zeitpunkt sowohl für Rückblicke als auch für Ausblicke. Vor diesem Hintergrund erinnerten die Teilnehmer des Festaktes an die erfolgreiche Zusammenarbeit von Gemeinde, Verbandsgemeinde, der Einwohner und dem Unternehmen Heuft. Für die Realisation eines neuen Produktionsgebäudes haben die vorgenannten Beteiligten bereits vor einigen Jahren gemeinsame Anstrengungen zur Standortsicherung unternommen.

Ortsbürgermeister Bernd Merkler zeigte sich zuversichtlich den ältesten Backofenbauern Deutschlands auch zukünftig am Wirtschaftsstandort Bell Raum für ein Wachstum mit Perspektive bieten zu können. Zudem überraschte er alle Anwesenden mit dem Beginn seines Grußwortes in der Geheimsprache der Backofenbauer. Um Ihr Know-how zu schützen, haben die Beller Backofenbauer in früheren Zeiten eine spezielle Sprachtechnik angewendet und alles rückwärts gesprochen. Der Ortsbürgermeister schloss sich mit einem Dank für das Engagement des Familienunternehmens, auch im Namen der Einwohner und der regionale Bevölkerung an, da ein Großteil der weit über 200 mitarbeiterstarken Belegschaft aus Bell, der Verbandsgemeinde und der direkten Umgebung stammen. Er hegt zudem die Hoffnung, dass das Geschenk der Kommune, das Ortswappen von Bell in Beller Tuff geschlagen, einen Platz im neuen Büro-, Empfangs- und Schulungsgebäude der Heuft Unternehmensgruppe finden wird.

Ein Oktoberfest für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Anschluss an den Festakt ließ den Tag feierlich ausklingen.



 Eine ganze Region bskommt DSL-Glasfaser

 

Hausherr Jörg Lempertz 4.v.l. drückt mit seinen Bürgermeisterkollegen, dem RWE-Vorstand und Vertretern von Vodafone den Startknopf für das gemeinsame DSL-Glasfasernetz

 Millionenprojekt der RWE und den Kommunen

Eins der größten und gewaltigsten Baumaßnahmen in der Region wurde gestern am 05.02.2013 in Mendig mit einem Startschuss freigegeben.

Die Landkreise Ahrweiler sowie Mayen-Koblenz, die Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Vordereifel sowie die Stadt Mendig und die Ortsgemeinden Glees, Hausten, Rieden, Thür, Volkesfeld, Wehr und Weibern sind jetzt mit schnellem DSL Breitbandglasfaser bestückt. Mehr als über 2 Millionen Euro hat die RWE AG in die Region investiert. Der Betreiberpartner, die Vodafone Deutschland GmbH, ermöglichen künftig somit ca. 20.000 Einwohnern in der Region vom schnellen DSL künftig zu profitieren. Von einer enormen Bedeutung sprechen die Bürgermeister der Ortsgemeinden für die Entwicklung der Infrastruktur im ländlichen Raum. Bürgermeister Jörg Lempertz sagte: „Schnelles Internet ist eine Hauptvoraussetzung für Firmenansiedlungen. Es ist ebenso ein Marktvorteil im Wettbewerb um neue Einwohner. Wer dies heute nicht leisten kann, ist schnell abgehangen. Wer heute nicht dabei ist, der hat schnell verloren“.

Gerade für den ländlichen Raum bedarf es neuer Wege, diese großstadtgleichen Voraussetzungen flächendeckend einzuführen.

Diesem Ziel haben sich die heute vertretenen Kommunen gestellt.

„Ich bin dankbar, dass die von mir im RWE-Regionalbeirat platzierte Idee, gleichzeitig mit den zur Erdverkabelung der Stromnetze durchgeführten Tiefbaumaßnahmen das Glasfasernetzt auf den Weg zu bringen, gefruchtet hat“, fährt Lempertz in seiner Ansprache als gastgebender Hausherr fort.

Das Modellprojekt, welches hieraus erwachsen ist, dokumentiert die Zusammenarbeit von einem über den Tellerrand schauenden Energiekonzern, von einem auf Wachstum ausgerichteten Provider und von Kommunen, die für die Zukunftschancen ihrer Heimat eintreten.

Gemeinsam steigen wir mit dieser Maßnahme in die Liga der schnellsten Internetregionen auf!

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