Die Technik, die vom Parkplatz Sauerbrunnen am Rand der Ortslage Riedens bis zur Liegewiese am Waldsee eingesetzt wird, ist vergleichbar mit einem Bewegungsmelder, der temporär aktiviert und abgeschaltet wird. Die Leuchtkraft der Wegelaternen ist auf 30 Prozent gedimmt. Sobald sich eine Person einer Laterne nähert, wird das Licht dieser und der nächsten zwei Laternen auf 100 Prozent für eine Dauer von fünf Minuten erhöht. Danach fährt die Laterne wieder auf 30 Prozent Leuchtkraft herunter. Bei dem Weg, der in den Abend- und Nachtstunden nur wenig genutzt wird, wird die Straßenbeleuchtung letztlich durch Bewegungssensoren gesteuert. Nur wenn die Sensoren Personen erkennen, wird das Beleuchtungsniveau kurzfristig hochgefahren. „Damit nutzen wir zum einen die Technik, um den Fußweg von der Ortslage zu den Ferienhäusern in der Dunkelheit sicherer zu machen, zum anderen senken wir damit die Energiekosten“, fasst Jörg Lempertz, die Maßnahme am Riedener Waldsee zusammen.
Die Technik bietet dementsprechend neben einer zielgerichteten, temporären Beleuchtung und höherer Energieeffizienz dank der intelligenten Steuerungstechnik mehrere Vorteile:
■ Kosten senken: Die volle Leuchtkraft wird nur bei Bedarf genutzt
■ Klimaschutz durch Energieeinsparung
■ Zukunftssichere Infrastruktur: Vernetzung mit anderen smarten Anwendungen möglich
■ Umweltschonung: Minimierung der Lichtverschmutzung
