Der „dritte Anlauf“ passte

Es war der dritte Anlauf für Jürgen B. Hausmann in diesem Jahr in Mendig auf der Bühne zu stehen. Zweimal verhinderte es seine Gesundheit und ein Stau auf der Autobahn verzögerte jetzt seinen Auftritt - um sieben Minuten, um genau zu sein. Wie im wahren Leben von Jürgen B(eckers) flossen in seinem Programm die traurigen und die lustigen Geschichten ineinander. Meistens waren sie natürlich lustig mit viel Hintersinn. Ein Beispiel: „Wenn meine Mutter ein Handy gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich eine WhatsApp geworden“, sinnierte der fast 62-Jährige. Zusammen mit seinem musikalischen Begleiter Harald Classen animierte er das Publikum auch zum Mitsingen. So schallte es „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „En Bier und en Appelkorn“ durch die vollbesetzte Halle. In mehr als 60 Jahren hat sich halt einiges verändert. Lautete früher die entscheidende Frage an die Liebste „Liebst du mich?“ ist heute beim Blick gen Himmel eher „Sollen wir einen Schirm mitnehmen?“ die Nummer Eins. „Manche Witze sind halt schwierig und anspruchsvoll. Die Gäste aus Mayen können ja weghören“, stichelte er einerseits und lobte das Mendiger Publikum für seine Auffassungsgabe. Bei allem vergas Jürgen B. Hausmann aber nicht den Blick für das Wesentliche: „Was zählt, sind Bescheidenheit, Demut und Menschlichkeit!“

Am Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr, ist Rüdiger Hoffmann Gast in der Laacher See-Halle. Für seinen Auftritt gibt es noch wenige Karten.

Kartenvorverkauf:

Tabakwaren Blum, Poststraße 27, Mendig (0 26 52 / 44 62)

www.ticket-regional.de/kul-tour