Die Wasserbüffel übernehmen in dem Lebensraum eine zentrale Rolle in der Landschaftspflege. Sie fressen sich kontinuierlich durch Schilf, Rohrkolben sowie grasartige Pflanzen und verhindern so unerwünschten Bewuchs, strukturieren die Grün- und Wasserflächen und verwandeln diese in ein offenes, artenreiches Landschaftsmosaik.
„Wir freuen uns sehr, dass mit dem Einzug der Wasserbüffel nun auch die neue Fläche in den Thürer Wiesen offiziell als Projektgebiet eröffnet ist. Darauf haben wir mit Flächenankäufen lange hingearbeitet“, erklärt Tanja Stromberg, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis MYK.
Die Erweiterung war ursprünglich bereits im vergangenen Jahr vorgesehen, musste aufgrund eines Ölunfalls und daraus resultierenden Bodenverunreinigungen verschoben werden. Nach unbedenklichen Untersuchungsergebnissen aus dem Frühjahr konnte das Projekt nun gestartet werden.
