Die Wasserampel kommt

Mit Hilfe einer sogenannten Wasserampel soll zukünftig im Versorgungsbereich der VG Mendig optisch auf die aktuellen Entwicklungen beim Trinkwasser hingewiesen und die Bevölkerung niedrigschwellig über die digitalen Kanäle der Verbandsgemeinde informiert werden. Der Verbandsgemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung der Etablierung einer Wasserampel einstimmig verabschiedet.

Die Ampel macht sichtbar, wie stabil die aktuelle Wasserversorgung ist. Sie zeigt auf einen Blick, ob alles im grünen Bereich ist, ob erhöhte Aufmerksamkeit notwendig wird oder ob konkrete Einschränkungen bevorstehen.

Hier eine kleine Auswahl der Kriterien für die Ampelfarben und daraus folgenden Maßnahmen:

Grün: Normalbetrieb

- Versorgung stabil

- Allgemeine Information zum sparsamen Umgang und zur verantwortungsbewussten Trinkwassernutzung

Gelb: Warnstufe / Anhaltende Belastung

- Verbrauch mehrere Tage über saisonalem Durchschnittsverbrauch (zum Beispiel bei

Hitzewellen) und sichtbare Abnahme der verfügbaren Wassermengen

- Vorbereitung möglicher verbindlicher Einschränkungen

Rot: Akute Wasserknappheit

- Versorgung gefährdet

- eigene Förderleistung ausgeschöpft

- Löschwasservorräte nicht mehr sicher

- Allgemeinverfügung zu umfassenden Nutzungsverboten (beispielsweise Garten- und Rasenbewässerung); Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Mitteilungsorgane der VG Mendig

- Verstärkte Kontrollen

„Wir hatten auch im vergangenen, sehr heißen Sommer keine Versorgungsprobleme. Unser Wasserhaushalt ist im Landesvergleich gut aufgestellt. Trotzdem ist es wichtig auf den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser hinzuweisen. Wasser ist unser besonders wichtiges Lebensmittel und es gilt die Vorräte zu schützen. Mit der Wasserampel können wir darauf optisch einfach nachvollziehbar aufmerksam machen“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.

                                                                                                       Illustration: Stefan Pauly/VG-Verwaltung Mendig