Es waren alte Schwarz-Weiß-Fotos, die Wolfgang Süß auf eine Leinwand projizierte und damit einen lebhaften Austausch über das Gesehene und vor allem über das Erlebte auslöste. Da war beispielsweise ein Foto vom Elisabethbrunnen, den heute kaum noch einer kennt, aber zur Lebensgeschichte einiger Bewohnerinnen und Bewohner gehörte. „Ich bin begeistert über die Resonanz und ich kann mir vorstellen, ein solches Angebot regelmäßig zu machen“, war Wolfgang Süß nach der vormittäglichen Bilderschau voll des Lobes über sein Publikum. Nicht nur für ihn war das Einbinden eines solch speziellen Angebots, wie auch des Schreib-Workshops für Grundschulkinder mit Markus Theisen, eine bereichernde Ergänzung der ersten Literaturwoche in Mendig.
