Zum erfolgreichen Nachwuchs der Feuerwehren gehörten Marie Schilz, Juleen Justus, Nena Daub, Lasse Genn, Patrik Zlatosch, Frank Zlatosch und Ben Weiler.
Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfordert Leistungen in fünf Disziplinen. Die Leistungsbewertung erstreckt sich unter anderem auf ein geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke und -gewandtheit sowie auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können.
Gefordert war der Feuerwehrnachwuchs in folgenden Disziplinen (Quelle: Deutsche Jugendfeuerwehr):
- Kugelstoßen: Eine Kugel ist durch je einen Stoß aller sechs Angehörigen einer Staffel 36 Meter weit zu stoßen. Die männlichen Bewerber haben dabei eine Kugel von vier Kilogramm und die weiblichen Bewerber eine Kugel von drei Kilogramm zu verwenden.
- 1.000-Meter-Staffellauf: Der Staffellauf erfordert das Durchlaufen von 1.000 Metern durch alle sechs Angehörigen der Staffel in beliebig einzuteilenden Teilstrecken. Als Stafette dient ein Staffelstab. Die Staffel muss den Stab nach 2 Minuten 50 Sekunden durch das Ziel tragen.
- Wissen: Es müssen Fragen aus den folgenden Gebieten beantwortet werden: Organisation, Ausrüstung, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren der Feuerwehr, Unfallverhütung sowie Gesellschafts- und Jugendpolitik.
- Löschangriff: Der Löschangriff wird ohne Wasser nach den geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften durchgeführt. Folgende Bedingungen sind unter anderem einzuhalten: Wasserentnahme offenes Gewässer, vier Saugschläuche, doppeltgerollte C-Schläuche, zügige Vornahme von 2 C-Rohren. Jede Einheit legt das benötigte Gerät vor Beginn des Löschangriffs selbst neben einer Tragkraftspritze bereit.
- Schnelligkeitsübung: Die Schnelligkeitsübung verlangt das vorschriftsmäßige Auslegen und Kuppeln einer Schlauchleitung aus doppelt gerolltem C-Druckschlauch durch die gesamte Staffel unter dem Kommando des/der eingeteilten Einheitsführers beziehungsweise -führerin in einer Maximalzeit von 70 Sekunden. Hierbei hat die Staffel fünf C-Schläuche zu verlegen. Die Übung endet nach erfolgtem Auslegen der Schlauchleitung an der Ziellinie in 120 Metern Entfernung von der Startlinie, sobald die Einheit dort wieder Aufstellung genommen hat. Die Leistung ist erreicht, wenn die Schlauchleitung ohne Verdrehungen gut ausgezogen und vorschriftsmäßig, jeweils von zwei Mitgliedern gekuppelt, in der vorgeschriebenen Zeit verlegt worden ist.
